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Landkreis Aurich: Polizeieinsatz am Norder Bahnhof

Ein verdächtiger Gegenstand löste einen Polizeieinsatz aus. Der Bahnhof wurde geräumt, Zugverkehr beeinträchtigt. Delaborierer untersuchten den Gegenstand und sprengten ihn kontrolliert.

Foto: unsplash

Landkreis Aurich (ost)

Polizeieinsatz am Bahnhof in Norden

Am Mittwoch löste ein verdächtiger Gegenstand einen Polizeieinsatz am Bahnhof in Norden aus.

Um etwa 15 Uhr überprüfte ein Zollbeamter eine Person, die sich verdächtig verhielt. Diese Person war zuvor anderen Passanten am Norder Tor aufgefallen, aufgrund ihres Verhaltens. Der überprüfte Mann hatte verdächtige Gegenstände und eine Reisetasche bei sich und gab widersprüchliche Informationen dazu. Nach einer Begutachtung durch Experten wurden die Gegenstände als potenziell gefährlich eingestuft.

Um weitere Risiken zu vermeiden, wurde der Bahnhof in Norden evakuiert. Dies führte zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Die Bahn organisierte einen Ersatzverkehr. Sowohl das Bahnhofsgebäude, der Straßenverkehr in der Bahnhofstraße als auch der Zugverkehr zwischen Marienhafe und Norddeich waren betroffen.

Weil zunächst unklar war, ob von dem verdächtigen Fund eine Gefahr ausging, wurden Spezialisten des Landeskriminalamtes Niedersachsen alarmiert.

Die Experten untersuchten den Gegenstand vor Ort gegen 20 Uhr. Nach einer fachlichen Bewertung konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es sich tatsächlich um explosiven Inhalt handelte. Der Gegenstand wurde von den LKA-Spezialisten gesichert und abtransportiert. Anschließend wurde der Gegenstand auf einer Freifläche im Gewerbegebiet Leegmoor kontrolliert gesprengt.

Nach der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um selbstgebaute elektronische Geräte handelte. Es wurde kein strafrechtlich relevanter Sachverhalt festgestellt.

Der Bahnhof und der abgesperrte Bereich konnten um 23.00 Uhr wieder freigegeben werden.

Quelle: Presseportal

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