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Landkreis Aurich: Verstöße bei Schwerpunktkontrolle

Die Polizei in Norden führte eine Kontrolle im Straßenverkehr durch. Es wurden Verstöße bei Fahrrad- und E-Scooter-Fahrenden sowie Autofahrern festgestellt.

Foto: Depositphotos

Landkreis Aurich (ost)

Norden – Mehrere Regelverstöße bei Schwerpunktkontrolle

Am Mittwoch führte die Polizei im ehemaligen Kreis Norden eine Schwerpunktkontrolle im Straßenverkehr durch. Der Fokus lag insbesondere auf Fahrrad- und Pedelec-Fahrern. E-Scooter-Fahrer sowie vereinzelte Autofahrer wurden ebenfalls kontrolliert.

Während der Kontrollen stellten die eingesetzten Polizeibeamten mehrere Verstöße fest. Vier Rotlichtverstöße im Zusammenhang mit einem Grünpfeil wurden bei Fahrrad- und Pedelec-Fahrern geahndet. Ein Fall von verbotswidrigem Befahren einer Fußgängerzone wurde festgestellt. Drei weitere Radfahrer fuhren unerlaubt auf dem Gehweg. Außerdem wurde ein Verstoß wegen des verbotenen Gebrauchs eines Mobiltelefons während der Fahrt festgestellt.

Auch E-Scooter-Fahrer wurden kontrolliert. Die Einsatzkräfte stellten jeweils einen Verstoß wegen des unerlaubten Fahrens auf dem Gehweg und in einer Fußgängerzone fest. Ein weiterer Fall von Missachtung des Verkehrsschildes “Verbot für Radverkehr” wurde festgestellt – das Schild gilt nicht nur für Fahrräder, sondern auch für E-Scooter. Außerdem wurde bei einem E-Scooter-Fahrer eine Beeinflussung durch berauschende Substanzen festgestellt. Die Weiterfahrt wurde untersagt und dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

Bei den kontrollierten Autofahrern stellten die Beamten einen Verstoß wegen des unerlaubten Gebrauchs eines Mobiltelefons während der Fahrt fest. Außerdem wurde ein Kind im Fahrzeug ohne jegliche Sicherung transportiert.

Bei der Kontrolle eines Pedelec-Fahrers fanden die Einsatzkräfte Betäubungsmittel und ein Einhandmesser. Die Gegenstände wurden sichergestellt und die notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurden eingeleitet.

Während einer weiteren Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen eine Person ein offener Haftbefehl vorlag. Der Haftbefehl wurde daraufhin vollstreckt.

Die Polizei wird auch in Zukunft solche Kontrollen sowohl angekündigt als auch unangekündigt durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Es gab auch 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, während die Anzahl der gelösten Fälle bei 33.800 blieb. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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