Zöllner entdecken 2kg Marihuana und 2kg Haschisch im Wert von 36.000 Euro bei Kontrolle auf Autobahn 31. Einsatz des Zollfahndungsamts Essen für Ermittlungen.
Landkreis Emsland: Zoll sicher Drogen bei Fahrzeugkontrolle

Osnabrück (ost)
Osnabrücker Zöllner stellten am Nachmittag des 24. Februar 2026 bei einer Fahrzeugkontrolle 2 Kilogramm Marihuana und 2 Kilogramm Haschisch im Wert von rund 36.000 Euro sicher.
Die Ermittler überwachten den fließenden Verkehr aus den Niederlanden auf der Autobahn 31, als ein in den Niederlanden zugelassenes Fahrzeug ihr Interesse weckte. Sie leiteten den Pkw für eine Kontrolle auf einen Parkplatz in der Nähe von Twist (Landkreis Emsland).
In der Befragung gaben die Insassen des Fahrzeuges an, dass sie in den Niederlanden waren und nun auf dem Weg zu einem Freund nach Lathen seien.
„Die bei unserem Einstieg in eine Kontrolle immer gestellte Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln verneinten die Insassen des Pkws“, so Leon-Marvin Freitag, stellv. Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.
Da die Zöllner Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussagen der Reisenden hatten, entschlossen sie sich zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeuges. Dabei fanden die Ermittler in einer verschlossenen Tüte im Kofferraum insgesamt 2.000 Gramm Marihuana und 2.000 Gramm Haschisch.
Die Drogen wurden beschlagnahmt.
Gegen die Reisenden wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raten von Drogen in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogen registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Es gab auch einen Anstieg auf 8.584 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die meisten Fälle von Drogen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








