Während des Tages wurden fünf witterungsbedingte Unfälle registriert, hauptsächlich mit Sachschäden und dank umsichtigem Verhalten der Verkehrsteilnehmenden.
Landkreis Friesland: Verkehrsunfälle in Wilhelmshaven und Friesland

Wilhelmshaven/Friesland (ost)
Während des Tages wurden insgesamt fünf witterungsbedingte Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeiinspektion registriert. Vier Unfälle ereigneten sich im Bereich des Polizeikommissariats Varel, ein Unfall wurde in der Stadt Wilhelmshaven aufgenommen. In Jever gab es keine Verkehrsunfälle.
Nach den vorliegenden Informationen blieb es bei den von der Polizei aufgenommenen Ereignissen hauptsächlich bei Sachschäden. In vielen Fällen war die Ursache die durch Eisregen entstandene Glätte, die vor allem auf Nebenstraßen, in Kurven, an Kreuzungen und auf Brückenabschnitten kurzfristig zu gefährlichen Bedingungen führte. Die Situation war im Laufe des Tages örtlich unterschiedlich und konnte sich teilweise schnell ändern.
Von polizeilicher Seite ist es wichtig zu betonen, dass sich die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer besonnen und umsichtig verhalten hat. Viele haben ihre Geschwindigkeit deutlich reduziert, größere Sicherheitsabstände eingehalten und – wenn möglich – vermeidbare Fahrten vermieden. Dieses vorausschauende Verhalten hat dazu beigetragen, dass die Anzahl der Unfälle trotz schwieriger Straßenverhältnisse insgesamt relativ gering blieb.
Obwohl es durch den Eisregen zu einigen Glätteunfällen kam, blieb die Verkehrssituation im Inspektionsbereich insgesamt überschaubar. Das angepasste und verantwortungsbewusste Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer hat maßgeblich dazu beigetragen, größere Schadensereignisse zu verhindern. Trotz der aktuellen Entspannung ist weiterhin Vorsicht geboten, da es in einigen Bereichen nach wie vor zu spiegelglatten Abschnitten kommen kann.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Dabei handelte es sich bei 32.471 Unfällen um solche mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








