Die Staatsanwaltschaft und die Polizei haben zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren als Tatverdächtige für den Brand in Brome identifiziert. Weitere Brandstiftungen wurden ebenfalls zugegeben.
Landkreis Gifhorn: Brandermittlungen erfolgreich, Tatverdächtige ermittelt

Brome/ Gifhorn (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei haben einen Erfolg in den Brandermittlungen bekannt gegeben. Bereits Anfang März 2026 brach in Brome ein Feuer aus. Auf einem Betriebsgelände in der Bahnhofstraße gerieten über 200 Tonnen Nutzhanf in Brand. Dabei wurde auch ein Teil der Lagerhalle mit 850 Tonnen Braugerste, 65 Tonnen Dünger und weiteren 200 Tonnen Hanfstroh beschädigt. Der Schaden allein wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die Polizei informierte hier https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56517/6227403 (bitte beachten Sie, dass es sich bei der in der PM vom 03.03.2026 genannten Schadenssumme um eine erste Schätzung handelt).
Die Untersuchungen zum Ausbruch des Feuers wurden vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn übernommen. Im Rahmen dieser intensiven Ermittlungen gelang es den Beamten, zwei Verdächtige zu identifizieren. Es handelt sich um zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren. Am 21.04.2026 vollstreckten Polizeibeamte gerichtlich angeordnete Durchsuchungsbeschlüsse gleichzeitig an den Wohnadressen der beiden Verdächtigen. In den folgenden Vernehmungen gestanden sie die ihnen vorgeworfene Tat sowie weitere Brandstiftungen im Landkreis Gifhorn. Dazu gehörten das Anzünden einer Wiesenfläche im September 2025 sowie das Inbrandsetzen von zwei mobilen Jagdkanzeln im Oktober 2025 in Isenbüttel.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Jugendlichen am 21.04.2026 in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen werden vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn unter der Leitung der Staatsanwaltschaft fortgesetzt. Presseanfragen werden ausschließlich von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Braunschweig beantwortet.
Quelle: Presseportal








