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Landkreis Harburg: Betrugsversuche durch Bankangestellte

Polizei warnt vor vermehrten Betrugsanzeigen, gibt Tipps zur Erkennung und Vermeidung von Betrügern.

Foto: unsplash

Landkreis Harburg (ost)

In den vergangenen Tagen wurden bei der Polizei vermehrt Anzeigen wegen Betrugs erstattet, bei denen die Täter vorgeben, Mitarbeiter von Banken zu sein. Auch im neuen Jahr sind die Betrüger also aktiv und versuchen, gutgläubige Menschen um ihr Geld zu bringen. Um dies zu verhindern, hat der Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Harburg, Kriminalhauptkommissar Carsten Bünger, einige Ratschläge:

1. Überprüfen Sie die Telefonnummer

Banken rufen nie unerwartet an und fragen nach sensiblen Daten. Wenn Sie einen Anruf von einer Nummer erhalten, die zur bekannten Rufnummer der Bank passt, könnte es dennoch ein Betrug sein. Legen Sie im Zweifelsfall auf und rufen Sie die Bank unter der offiziellen Rufnummer zurück. Diese finden Sie auf der EC-Karte oder der Website. Verwenden Sie nicht die Nummer, die der Anrufer angibt!

2. Geben Sie keine persönlichen Daten preis

Persönliche Daten wie die PIN, ein Passwort, Kontonummer oder TAN sollten nicht am Telefon preisgegeben werden. Auch nicht, wenn der Anrufer behauptet, von der Bank zu sein. Banken fragen niemals telefonisch nach solchen Daten.

3. Seien Sie vorsichtig bei Druck oder Dringlichkeit

Betrüger setzen oft auf Druck, indem sie behaupten, dass es erforderlich ist, sofort etwas zu tun, um möglichen Schaden abzuwenden. In einem solchen Fall bleiben Sie ruhig und hinterfragen Sie die Aufforderung. Eine seriöse Bank wird niemals Druck ausüben, um Daten zu erhalten.

4. Nummer blockieren und melden

Wenn von einer Nummer wiederholt Anrufe mit betrügerischen Inhalten kommen, kann die Nummer blockiert und bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden.

Für weitere Ratschläge oder Beratung zu anderen kriminalpolizeilichen Themen können Sie Carsten Bünger unter der Telefonnummer 04181 285-108 oder per E-Mail unter carsten.buenger@polizei.niedersachsen.de erreichen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, wobei 4662 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3226 Verdächtige, darunter 2212 Männer, 1014 Frauen und 788 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13218, wobei 5070 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3422, darunter 2310 Männer, 1112 Frauen und 950 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 12.917 13.218
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.662 5.070
Anzahl der Verdächtigen 3.226 3.422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.212 2.310
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.014 1.112
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 788 950

Quelle: Bundeskriminalamt

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