Ein 48-jähriger Mann sitzt wegen versuchter Brandstiftung und Betrugs in Untersuchungshaft, nachdem er auf frischer Tat ertappt wurde.
Landkreis Hildesheim: Untersuchungshaft für Tatverdächtigen in Hildesheim

Hildesheim (ost)
HILDESHEIM – LANDKREIS HILDESHEIM – (jpm) Das Amtsgericht hat heute (30.07.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim einen 48-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz in Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr genommen. Ihm werden versuchte Brandstiftung und Einmietbetrug vorgeworfen.
Der Mann steht im Verdacht, am gestrigen Mittwochabend ein Stoppelfeld zwischen den Ortschaften Betheln und Heyersum in Brand gesetzt zu haben. Die Polizei erwischte ihn dabei und nahm ihn fest. Der Waldbrand konnte rechtzeitig gelöscht werden.
Zusätzlich soll der Beschuldigte zwischen dem 09. Juni und dem 22. Juli dieses Jahres in einem Hildesheimer Hotel ohne Bezahlung eines mittleren vierstelligen Betrags übernachtet haben.
Nach seiner Vorführung vor einem Ermittlungsrichter wurde der 48-Jährige inhaftiert.
Die Behörden prüfen weiterhin, ob der Mann auch für weitere Brandstiftungen verantwortlich ist, die seit Juni in Waldgebieten zwischen Alfeld und Hildesheim stattgefunden haben. Betroffen waren Grünschnitt, Vegetation, Äste, ein weiteres Stoppelfeld und Mülltonnen.
Presseanfragen sind an die Staatsanwaltschaft Hildesheim zu richten.
Quelle: Presseportal








