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Landkreis Oldenburg: Reizgas in Klassenraum,22 Schüler verletzt

Am heutigen Dienstag kam es zu einem Vorfall an einem Gymnasium in Wildeshausen. 22 Personen wurden durch das versprühte Reizgas leicht verletzt.

Foto: unsplash

Delmenhorst (ost)

Heute Vormittag gegen 10:25 Uhr gab es einen Vorfall an dem Gymnasium in Wildeshausen in der Humboldtstraße, bei dem Polizei und Rettungskräfte eingreifen mussten, nachdem zwei Schüler in einem Klassenzimmer Reizgas (umgangssprachlich Pfefferspray) versprüht hatten.

22 Schülerinnen und Schüler sowie ein Lehrer wurden durch das freigesetzte Reizgas leicht verletzt. Sie klagten hauptsächlich über Atemwegsreizungen und Augenbeschwerden und wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Die Polizei Wildeshausen hat die Ermittlungen aufgenommen und identifizierte zwei verdächtige Jugendliche. Gegen sie wurden polizeiliche Maßnahmen ergriffen. Die Polizei hat außerdem ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen.

Es ist wichtig zu betonen, dass das Versprühen von Reizgas keine „Streich“ ist, sondern eine Straftat, bei der bewusst Gesundheitsschäden bei anderen Personen in Kauf genommen werden. Den Verantwortlichen drohen empfindliche strafrechtliche Konsequenzen. Darüber hinaus müssen Erziehungsberechtigte damit rechnen, zivilrechtlich belangt und für entstandene Schäden haftbar gemacht zu werden.

Die Polizei warnt außerdem eindringlich vor möglichen Nachahmungstaten und appelliert an Schülerinnen und Schüler, sich der schwerwiegenden Konsequenzen bewusst zu sein.

Quelle: Presseportal

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