Am frühen Sonntagmorgen wurde in einem Einkaufscentrum in Verden ein Einbruchalarm ausgelöst. Unbekannte Täter stiegen über das Dach ein und hinterließen Schaden.
Landkreis Osterholz: Einbruch in Verdener Einkaufscenter

PI Verden/Osterholz (ost)
LANDKREIS VERDEN
Einbruch in Verdener Einkaufszentrum
Verden. In den frühen Morgenstunden des Sonntags, gegen 03:50 Uhr, wurde in einem Einkaufszentrum am Holzmarkt ein Einbruchalarm ausgelöst. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass unbekannte Täter vermutlich über das Dach in den Vorraum mit dem Geldautomaten eingestiegen waren. Sie flüchteten, bevor die Polizei eintraf, ohne Beute vom Tatort. Am Geldautomaten hinterließen sie erheblichen Schaden und ihr Werkzeug. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge nach Mitternacht im Bereich des Holzmarktes beobachtet hat, wird gebeten, sich als Zeuge der Polizei unter Tel. 04231/8060 zur Verfügung zu stellen.
Jugendliche Rollerfahrer jagen der Polizei
Langwedel. Am Samstag, gegen 14:00 Uhr, versuchten Beamte der Polizei Verden im Bereich Verden-Eissel, einen Motorroller zu kontrollieren, dessen Versicherungskennzeichen nicht in Ordnung zu sein schien. Anstatt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer des Kleinkraftrades, das mit zwei jungen Männern besetzt war, und floh mit etwa 60 km/h über Fuß- und Feldwege in Richtung Langwedel. Die Flucht setzte sich durch ein Wohngebiet bis nach Cluvenhagen fort, wo weitere Polizeifahrzeuge hinzukamen und den Flüchtenden blockierten. Bei einer Kollision mit zwei Streifenwagen blieben alle Personen unverletzt und der Sachschaden war minimal. Die Beamten stellten fest, dass an dem Roller ein falsches Kennzeichen angebracht war und er daher nicht versichert war. Der 15-jährige Fahrer hatte den Roller für eine Spritztour ausgeliehen, obwohl er nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte. Nach Einleitung mehrerer Strafverfahren wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Fahrer stark beeinflusst
Langwedel. Kurz nach Mitternacht fiel einer Zivilstreife der Polizei Verden auf der A 27 ein bereits bekannter Fahrer mit einem VW Golf auf, der keinen Führerschein besaß. Als die Beamten den 27-jährigen Langwedeler stoppten, bemerkten sie eine Beeinträchtigung durch Betäubungsmittel. Eine Durchsuchung seines Fahrzeugs führte anschließend zur Entdeckung illegaler Substanzen. Nach Entnahme einer Blutprobe wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Volltrunken am Steuer
Langwedel. Am Sonntagmorgen, gegen 03:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Verden einen BMW in der Großen Straße, da er ihnen zuvor durch starkes Schlangenlinienfahren aufgefallen war. Der 59-jährige Fahrer wurde einem Alkoholtest unterzogen, der einen Wert von rund 2 Promille ergab. Nach Einleitung eines Strafverfahrens wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Ihm droht der Entzug seiner Fahrerlaubnis.
Pkw überschlägt sich nach Überholmanöver
Langwedel. Am Samstagabend, um 22:05 Uhr, überholte ein 38 Jahre alter Achimer auf der A 27 in Richtung Bremen einen anderen Autofahrer. Beim anschließenden Spurwechsel verlor er die Kontrolle über seinen Mazda und schleuderte in den unbefestigten Seitenraum. Dort überschlug sich sein Fahrzeug mehrmals. Die Insassen, darunter zwei Kleinkinder im Alter von 1 und 3 Jahren und zwei weitere Mitfahrer im Alter von 22 und 36 Jahren, wurden leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf etwa 30.000 Euro.
LANDKREIS OSTERHOLZ
Verkehrsunfallflucht
Axstedt/Lübberstedt. Am Samstagabend, gegen 20:10 Uhr, kam es an dem kleinen Bahnübergang an der Straße „Unter den Eichen“ zu einer Kollision zwischen zwei PKW. Der bisher unbekannte Fahrer eines VW setzte seine Fahrt nach Öffnung der Schranken fort und stieß beim Vorbeifahren mit einem noch haltenden Ford Fiesta aus dem Gegenverkehr zusammen. Anschließend verließ er die Örtlichkeit in unbekannte Richtung. Der entstandene Schaden beim Geschädigten wird auf ca. 500 Euro geschätzt. Die Polizei Osterholz bittet Zeugen, Hinweise unter Telefon 04791-3070 zu melden.
Verkehrsunfall mit einer verletzten Person
Schwanewede. Am Samstagnachmittag, gegen 16:15 Uhr, kam es auf der Straße „An der Waldschmiede“ zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem E-Scooter. Die 15-jährige Beifahrerin des zuvor geparkten Kia öffnete die Fahrzeugtür und übersah dabei die 30-jährige Bremerin, die auf gleicher Höhe und in gleicher Richtung mit ihrem E-Scooter den Geh- und Radweg befuhr. Die Rollerfahrerin konnte nicht ausweichen und stieß mit der geöffneten Tür zusammen. Bei dem anschließenden Sturz zog sie sich leichte Verletzungen zu.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine stabile Tendenz. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. Des Weiteren waren 7.947 Verdächtige nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058 an, wobei 33.800 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch auf 8.584 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, endeten mit nur Sachschäden, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle ereigneten sich innerorts mit 24.125 Fällen (11,39%), gefolgt von außerorts ohne Autobahnen mit 13.995 Fällen (6,61%) und auf Autobahnen mit 3.672 Fällen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








