Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Landkreis Uelzen: Einbrüche in Feuerwehrgerätehäuser

In der Nacht zum 14.09.2026 kam es zu zwei Einbrüchen in Feuerwehrgerätehäuser im Landkreis Uelzen. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Lüneburg (ost)

Presse – 14.09.26 ++

Lüneburg

Lüneburg – “Wer schlägt geht!” – Wegweisung nach Häuslicher Gewalt

In Polizeigewahrsam nahm die Polizei einen 43-Jährigen nach einer Häuslichen Gewalt in den Abendstunden des 13.09.26 in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Kaltenmoor. Der alkoholisierte Mann hatte gegen 19:00 Uhr im Rahmen eines Streits seine Frau angegriffen und verletzt. Die alarmierten Polizeibeamten kümmerten sich auch um die ärztliche Versorgung der Frau, leiteten entsprechende Strafverfahren ein und nahmen den Mann in Gewahrsam. Ergänzend erhielt der Mann eine Wegweisung für 12 Tage.

Hilfe bei Gewalterfahrung – “Schauen Sie nicht weg” – Lüneburger Hilfeliste

“Sind Sie oder andere von Gewalt im privaten/häuslichen Umfeld betroffen?” – Direkte Hilfe und regionale AnsprechpartnerInnen (auch in verschiedenen Sprachen) unter www.gegen-gewalt-in-der-familie.de/

Häusliche Gewalt oder auch Gewalt in Paarbeziehungen kann als ein Verhaltensmuster in jeder Beziehung definiert werden, das dazu dient, Macht und Kontrolle über einen anderen Menschen zu erlangen oder aufrechtzuerhalten. Dazu gehören alle Verhaltensweisen, die erschrecken, einschüchtern, terrorisieren, manipulieren, demütigen, beschuldigen oder verletzen sollen.

Häusliche Gewalt kann allen Menschen überall passieren – sie findet nicht nur in den eigenen vier Wänden statt. Häusliche Gewalt geschieht sowohl in bestehenden Partnerschaften als auch in Ex-Partnerschaften und ist unabhängig von der Wohnsituation der Personen. Darunter fallen somit beispielsweise verheiratete, getrennt lebende oder sich verabredende (Ex-) Paare.

Egal ob im persönlichen Umfeld, in der Nachbarschaft oder im beruflichen Umfeld: – Melden Sie Verdachtsfälle häuslicher Gewalt Ihrer zuständigen Polizeidienststelle – in akuten Fällen natürlich über den Notruf! – Oder ermutigen Sie Opfer, selbst zur Polizei zu gehen.

Häusliche Gewalt kennt kein Geschlecht, kein Alter und keine Gesellschaftsschicht – jede/r kann betroffen sein. Bitte schauen Sie nicht weg!”

Wittorf/Brietlingen – Baucontainer vor Rohbau aufgebrochen – Baugeräte gestohlen

Einen Container auf einem Rohbau An der Pferdeweide in Wittorf brachen Unbekannte im Zeitraum vom 12. auf 13.09.26 auf. Die Täter konnten diverse Baugeräte abtransportieren, so dass ein Schaden von mehr als 2.000 Euro entstand.

Auch im Buchenweg in Brietlingen brachen Unbekannte im Verlauf des Wochenendes zwischen dem 11. Und 14.09.26 einen Baucontainer auf und nahmen diverse Maschinen und Ladegeräte. Es entstand ein Schaden von gut 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Bardowick, Tel. 04131-79940-0, entgegen.

Lüneburg – Pedelec aus unverschlossener Garage gestohlen

Ein Pedelec der Marke Kalkhoff stahlen Unbekannte im Zeitraum vom 12. auf den 13.09.26 aus einer unverschlossenen Garage in der Königsberger Straße. Das Pedelec war angeschlossen. Es entstand ein Schaden von gut 2.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Bardowick – Heckscheibe von Pkw eingeschlagen

Die Heckscheibe eines auf dem Parkplatz in der Bahnhofstraße abgestellten Pkw VW Polo schlugen Unbekannte in der Nacht zum 14.09.26 ein. Es entstand ein Sachschaden von gut 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Bardowick, Tel. 04131-79940-0, entgegen.

Lüchow-Dannenberg

Uelzen

Uelzen – falsche Handwerker stehlen Schmuck

Unter dem Vorwand Gartenarbeiten durchzuführen, betraten am 12.09.2026 gegen 14:15 Uhr zwei derzeit unbekannte Männer das Grundstück eines Einfamilienhauses An der Wipperau. Sie setzten die Bewohnenden unter Druck, dass sie Gartenarbeiten auf dem Grundstück durchführen müssen. Nach ersten Erkenntnissen betrat einer der Männer das Einfamilienhaus, während die Bewohnenden im Garten waren und entwendete dort diversen Schmuck. Anschließend verließen beide Männer die Örtlichkeit. Der Diebstahl fiel den Geschädigten erst im Nachgang auf. Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang: “Machen Sie keine Haustürgeschäfte und lassen Sie keine Fremden auf Ihr Grundstück. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beim Auftreten entsprechender dubioser reisender Handwerker/Gartenarbeiter wenden Sie sich gerne an die Polizei – im Notfall unter 110.” Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Barum b. Bad Bevensen – berauschte Fahrt wird von Polizei gestoppt

Die Polizei kontrollierte am 14.09.2026 gegen 01:10 Uhr auf einem Parkplatz in der Uelzener Chaussee einen PKW. Bei einer Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des 40 Jahre alten Fahrers verlief ein Drogentest positiv auf THC und Kokain. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Römstedt/Wrestedt – Einbrüche in Feuerwehrgerätehäuser – erheblicher Sachschaden

In der Nacht zum 14.09.2026 kam es zu zwei Einbrüchen in Feuerwehrgerätehäuser im Landkreis Uelzen. In Römstedt wurde eine Scheibe eingeschlagen und die Fahrzeughalle betreten. Anschließend wurden zwei Einsatzfahrzeuge geöffnet. Zum Diebesgut gehören diverse technische Geräte. Auch in Wrestedt wurde in der gleichen Nacht in ein Feuerwehrhaus eingebrochen. Aus den Einsatzfahrzeugen wurden auch hier technische Geräte entwendet. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einem Zusammenhang der beiden Taten aus und sucht nach Zeugen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1115 auf 1068 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 184 auf 176 zurückging. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 auf 434. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 29.204 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 30.208 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.322 im Jahr 2022 auf 3.613 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 2.770 im Jahr 2022 und 2.814 im Jahr 2023 relativ konstant. Von den Verdächtigen waren 2.511 männlich und 259 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.583 männliche und 231 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 972 im Jahr 2022 auf 1.116 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.204 30.208
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.322 3.613
Anzahl der Verdächtigen 2.770 2.814
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.511 2.583
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 259 231
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 972 1.116

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus wurden 7.947 nicht-deutsche Verdächtige identifiziert. Im Jahr 2023 stieg die Gesamtzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige registriert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24