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Landkreis Vechta: Warnung vor Einschleichdiebstählen

Seit Anfang Juli diverse Straftaten im Landkreis Cloppenburg / Landkreis Vechta. Unbekannte Täter dringen gezielt in Häuser ein, stehlen Bargeld und Schmuck.

Foto: Depositphotos

Cloppenburg/Vechta (ost)

Landkreis Cloppenburg / Landkreis Vechta – Achtung vor Einschleichdiebstählen

Seit dem Beginn des Monats Juli dieses Jahres hat die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta verschiedene Straftaten im Zusammenhang mit sogenannten Einschleichdiebstählen verzeichnet. Ein exemplarischer Fall für die Art und Weise, wie eine solche Tat begangen wird, ereignete sich am 27.07.2026, als ein bisher unbekannter Täter mittags durch eine offenstehende Seiteneingangstür in ein Einfamilienhaus in der Straße Lürken Tannen in Peheim eindrang. Dort begab er sich gezielt in ein Schlafzimmer und stahl verschiedene Schmuckstücke. Zur Zeit der Tat waren die Hausbewohner im Haus oder in dessen Nähe. Bei anderen ähnlichen Taten in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta wurde eine unbekannte Person bei der Ausführung der Tat entdeckt. Auf Nachfrage wurde immer geantwortet, ob es sich bei dem jeweiligen Haus um ein Hotel handelte. Das Ziel der Diebstähle in den bisher neun registrierten Fällen waren immer Bargeld und Schmuck. Die unbekannten Täter betraten wiederholt durch offene oder unverschlossene Türen die Häuser, auch wenn sich die Bewohner in der Nähe aufhielten. In einigen Fällen waren besonders Wohnobjekte betroffen, die in ländlichen Gebieten ohne dichte Bebauung lagen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta bittet in diesem Zusammenhang um Informationen: – Gibt es weitere Vorfälle, bei denen verdächtige Personen im häuslichen Umfeld nach einem Hotel gefragt haben? – Wurden verdächtige Personen oder Fahrzeuge in diesem Zusammenhang beobachtet?

In diesem Sinne gibt die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta folgende Präventionstipps:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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