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Landkreise NI/SHG: Phishing-Mail verursacht 15.000 Euro Schaden

Eine Frau wurde Opfer eines Phishing-Betrugs, bei dem 15.000 Euro Schaden durch unberechtigte Transaktionen entstanden sind.

Foto: Depositphotos

Landkreise NI/SHG (ost)

Im Juni wurde eine Frau aus dem Landkreis Schaumburg, die 50 Jahre alt ist, Opfer von Phishing. Betrüger erlangten durch eine gefälschte E-Mail Zugang zu ihren Bankdaten und verursachten einen Schaden von etwa 15.000 Euro.

Am 15.06.2026 erhielt die Geschädigte eine E-Mail, die angeblich von ihrer Hausbank stammte. Sie wurde aufgefordert, ihre persönlichen Daten und Kontoinformationen zu aktualisieren. Die Frau folgte den Anweisungen und gab die geforderten Daten ein.

Anschließend nutzten bisher unbekannte Täter die erhaltenen Informationen, um insgesamt 75 unberechtigte Transaktionen über das Konto der Geschädigten durchzuführen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Datenmissbrauchs und weiterer Vermögensdelikte aufgenommen.

Präventionshinweis der Polizei:

Kriminelle verwenden regelmäßig gefälschte E-Mails, SMS oder Websites, um an sensible Bank- und Zugangsdaten zu gelangen. Die Polizei empfiehlt deshalb:

Geben Sie niemals persönliche Daten, Passwörter oder TAN-Nummern über Links in E-Mails oder SMS ein. Überprüfen Sie Absenderadressen sorgfältig. Bereits geringe Abweichungen können auf eine Fälschung hinweisen. Rufen Sie Online-Banking-Seiten immer direkt über die bekannte Internetadresse Ihrer Bank auf und nicht über zugesandte Links. Seien Sie besonders aufmerksam bei Nachrichten, die Handlungsdruck erzeugen oder mit Kontosperrungen drohen. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall Ihre Bank über die Ihnen bekannten offiziellen Kommunikationswege.

Wer den Verdacht hat, Opfer eines Phishing-Angriffs geworden zu sein, sollte umgehend seine Bank informieren, Zugangsdaten sperren lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Quelle: Presseportal

nf24