Einbrecher treiben in den vergangenen Nächten ihr Unwesen, Schaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro.
Langelsheim: Einbruchsserie im Landkreis Goslar

Goslar (ost)
In den vergangenen Nächten haben Einbrecher im Landkreis Goslar zugeschlagen.
Von Freitagabend bis Montagmorgen drangen bisher unbekannte Täter in das Baustellengebäude des ehemaligen Odeon Theaters ein. Dort wurden mehrere Räume durchsucht und offensichtlich Werkzeug gestohlen. Der geschätzte Schaden beträgt rund 2.000 Euro.
Zwischen Samstag, 17 Uhr, und Montag, 8.30 Uhr, betraten Unbekannte das Gelände einer Gärtnerei in der Kolberger Straße in Langelsheim. Der oder die Täter stahlen Bargeld in unbekannter Höhe und entkamen unerkannt.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden schließlich zwei Einfamilienhäuser im Bereich Steinberg von den Einbrechern heimgesucht.
Auf der Alten Rodelbahn drangen bisher unbekannte Täter in die Wohnhäuser ein und durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen. In einem Haus wurden zwei Täter von der Bewohnerin gestört und flohen daraufhin. Ob im zweiten betroffenen Haus Diebesgut erlangt wurde, ist derzeit unbekannt.
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und bittet um Hinweise oder Beobachtungen, die mit den beschriebenen Taten in Verbindung stehen könnten. Insbesondere Personen- oder Fahrzeugbewegungen sind für die Ermittler von Interesse.
Für Hinweise steht die Telefonnummer (05321) 3390 zur Verfügung.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbrüche verzeichnet, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt








