Zwei Minderjährige wurden auf dem Weg nach Hause von einem Fahrradfahrer bedroht und zur Herausgabe von Geld gezwungen. Polizei bittet um Hinweise.
Langendamm: Raubüberfall auf zwei Jugendliche in Varel

Varel (ost)
Am 01.02.2026 um 20:31 Uhr ereignete sich in Langendamm, Varel, eine räuberische Erpressung gegen ein 13-jähriges Kind und einen 14-jährigen Jugendlichen.
Nach den bisherigen Informationen gingen die beiden Minderjährigen zu Fuß auf dem Weg zwischen der Hellmut-Barthel-Straße und dem Herrenkampsweg in Richtung Langendamm. In der Nähe des Sportparks wurden sie von einem Mann auf einem Fahrrad überholt. Kurz darauf kehrte die Person zurück und verlangte Geld.
Daraufhin übergab das 13-jährige Kind eine kleine Menge Bargeld an den Täter.
Der Täter machte sich dann mit dem Fahrrad davon. Die beiden Opfer gingen nach Hause und informierten dort eine erziehungsberechtigte Person, die die Polizei benachrichtigte.
Die Beschreibung des Täters lautet wie folgt:
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Fuß- und Radweges gemacht haben oder Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Varel in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfälle in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 3370 auf 4234 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2903 auf 3420, wobei 2625 männliche und 278 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 auf 1459. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








