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Langenhagen: Unbekannter schießt auf Taxifahrer

Ein 61-jähriger Taxifahrer wurde in Langenhagen angegriffen und mit einer Schusswaffe bedroht. Der Täter versuchte auf ihn zu schießen, konnte jedoch entkommen.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag, dem 03.09.2026, wurde ein 61-jähriger Taxifahrer in Langenhagen von einem bisher unbekannten Mann angegriffen und mit einer Schusswaffe bedroht. Der Angreifer versuchte auch, auf den Mann zu schießen. Der 61-Jährige konnte ihm die Waffe wegnehmen, woraufhin der Täter floh. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags und sucht nach Zeugen.

Laut den bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover war der 61-Jährige kurz nach 02:00 Uhr mit seinem Taxi auf der Vinnhorster Straße in Richtung Godshorn unterwegs, vom Flughafen kommend. Zu diesem Zeitpunkt hatte er einen Fahrgast im Auto.

Ein bislang unbekannter Mann stoppte das Taxi mit einem dunklen PKW und zwang den 61-Jährigen zum Anhalten. Dann ging der Unbekannte zur Fahrertür, zog den Taxifahrer heraus und bedrohte ihn mit einer Schusswaffe. Der Täter versuchte daraufhin, auf den 61-Jährigen zu schießen. Der Taxifahrer konnte ihm die Waffe abnehmen. Danach flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Der Flüchtige wird als groß und schlank beschrieben, etwa 1,90 bis 1,95 Meter groß. Er sprach gebrochen Deutsch.

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover ermittelt wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag. Die Ermittlungen sind im Gange.

Zeugen, die den Vorfall gegen Mitternacht auf der Vinnhorster Straße beobachtet haben oder Informationen über den unbekannten Täter oder sein Fahrzeug haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. /dok, ram

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, wobei 329 männliche und 51 weibliche Verdächtige waren. 152 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 236, von denen 225 gelöst wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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