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Langenhausen: Betonmischer verunfallt in Gnarrenburg

Ein Betonmischer drohte in einen Kanal zu stürzen, aber eine Schutzplanke verhinderte Schlimmeres. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden an, die Straße musste voll gesperrt werden.

Beton
Foto: Presseportal.de

Rotenburg (Wümme) (ost)

In Gnarrenburg/Langenhausen ereignete sich heute Morgen gegen 07:20 Uhr ein Vorfall, bei dem ein 30-jähriger Mann aus dem Landkreis Stade mit einem Betonmischer die Kreisstraße 102 in Richtung Gnarrenburg befuhr. Das Fahrzeug geriet in der Nähe der Hausnummer 9 im stark aufgeweichten Seitenraum zu weit nach rechts und sank in Richtung des Oste-Hamme-Kanals ab.

Nur eine Schutzplanke verhinderte, dass der mehrere Tonnen schwere Lkw in den Kanal stürzte. Es folgten umfangreiche Bergungsarbeiten, die mehrere Stunden dauerten und bei denen ein Kran und ein Bagger eingesetzt wurden. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsmaßnahmen. Es gab keine Verletzten. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt. Während der Bergungsarbeiten musste die Kreisstraße für einige Stunden vollständig gesperrt werden.

Aufgrund der Sperrung kam es zu einem Anstieg des Verkehrsaufkommens in der Nähe. Gegen 11:00 Uhr blieb ein Müllfahrzeug auf der schmalen Friedrichsdorfer Straße im Seitenraum stecken und rutschte in Richtung Kanal. Dabei streifte das Fahrzeug einen Straßenbaum.

Auch in diesem Fall gab es zum Glück nur Sachschäden – niemand wurde verletzt oder landete im Graben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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