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Lehrte: Kerosinaustritt führt zu Großeinsatz

Die Feuerwehr rückte aus, um austretendes Kerosin an einem Kesselwagen zu stoppen. Straßen und Gleise wurden gesperrt, niemand wurde verletzt.

An der Einsatzstelle
Foto: Presseportal.de

Lehrte (ost)

Heute Morgen wurde um 11:58 Uhr die Ortsfeuerwehr Lehrte und der Gefahrgutzug der Region Hannover Ost zu einem Gefahrgutunfall an der Deutschen Bahn am Eisenbahnlängsweg in Lehrte gerufen.

Bei einer ersten Untersuchung wurde festgestellt, dass geringe Mengen Kerosin aus einem Auslaufventil eines Kesselwagens austraten. Kerosin ist eine entzündbare Flüssigkeit, die reizend für Augen und Atemwege ist. Zuerst wurde versucht, das austretende Kerosin mit einer Schuttmulde aufzufangen und der Brandschutz zu gewährleisten. Anschließend wurde versucht, das Ventil nach dem Bruch der Verschlussplombe weiter zu schließen. Da dies nicht funktionierte, tauschten die Mitglieder des Gefahrgutzuges die Dichtung des Auslaufventils aus und verschraubten sie wieder fest. Das ausgetretene Kerosin wurde in speziellen Auffangwannen gesammelt, um eine Kontamination des Bodens zu verhindern. Während des Einsatzes musste die Straße Eisenbahnlängsweg zwischen Brüsseler Straße und Schillerstraße vollständig gesperrt werden. Zudem wurden einige Gleise zum Schutz der Einsatzkräfte für den Zugverkehr durch den Bahnmanager ebenfalls gesperrt. Nachdem kein Kerosin mehr austrat, konnte der Einsatz und die Sperrungen gegen 15:00 Uhr aufgehoben werden. Die Einsatzstelle wurde an den Notfallmanager der Deutschen Bahn übergeben. Niemand wurde bei dem Einsatz verletzt.

Am Einsatz beteiligt waren die Ortsfeuerwehr Lehrte, der Gefahrgutzug der Region Hannover Ost, der Einsatzleitwagen, die ELO der Stadtfeuerwehr Lehrte, der Stadtbrandmeister Lehrte, der Feuerwehrpressesprecher Lehrte, der Brandabschnittsleiter 4, der Notfallmanager der Deutschen Bahn und der Rettungsdienst.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Die Zahl der Getöteten betrug 423, Schwerverletzte gab es 5.122 und Leichtverletzte 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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