Ein Audi-Fahrer überholte eine Zivilstreife mit hoher Geschwindigkeit und Lichthupe, was zur Beschlagnahme seines Führerscheins führte. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.
Lichthupe für die Zivilstreife: Audi-Fahrer muss Führerschein abgeben

Bad Münder (ost)
Am Samstag (19.09.2026) um 01:03 Uhr überholte ein Fahrer eines Audi auf der B 442 bei Eimbeckhausen mit sehr hoher Geschwindigkeit eine Zivilstreife. Die Beamten waren bereits dabei, einen anderen Wagen zu kontrollieren, als der Audi-Fahrer von hinten mit Lichthupe auf sich aufmerksam machte. Seine Fahrt endete mit einer Verkehrskontrolle und der Beschlagnahme seines Führerscheins. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens.
Die Polizisten waren gerade dabei, den anderen Wagen zu überholen, um ihn zu kontrollieren. Dafür fuhren sie bereits schneller als die erlaubten 100 km/h. Als der Audi-Fahrer nach dem Betätigen der Lichthupe auch die Zivilstreife überholte, folgten die Einsatzkräfte dem Audi.
Im weiteren Verlauf fuhr der Fahrer zu nah auf und überholte mehrmals mit viel zu hoher Geschwindigkeit. In einem unübersichtlichen Kurvenbereich überholte er einen Wagen, dessen Fahrer stark bremsen musste, um ihm das Wiedereinscheren zu ermöglichen. Für weitere Überholmanöver nutzte der Audi-Fahrer eine Abbiegespur des Gegenverkehrs und Sperrflächen. Auch im Überholverbot überholte er ein vorausfahrendes Fahrzeug.
Beim anschließenden Abbiegen auf die Hannoversche Straße (L 421) quietschten die Reifen des Audi deutlich. Nachdem es den Einsatzkräften gelang, den Fahrer durch Blaulicht und Anhaltesignal zum Anhalten zu bewegen, kontrollierten sie den 21-jährigen Fahrer aus der Region Hannover und beschlagnahmten seinen Führerschein.
Personen, die die Fahrt beobachtet haben, insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des Audi-Fahrers gefährdet oder behindert wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05042/5064-0 bei der Polizei Bad Münder zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








