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Lilienthal: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

In der Nacht zum Samstag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in Moorhausen/Lilienthal. Die Feuerwehren leiteten eine technische Rettung ein, konnten jedoch nur noch den Tod feststellen.

@ FFOHZ
Foto: Presseportal.de

Osterholz-Scharmbeck (ost)

In der Nacht vom 02.05. auf Samstag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Straße Zur Hamme im Bereich Moorhausen/Lilienthal. Um 00:02 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr St. Jürgen und die Schwerpunktfeuerwehr Lilienthal/Falkenberg mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall eingeklemmte Person“ alarmiert. Die Lilienthaler Einsatzkräfte erkannten frühzeitig, dass die Schwerpunktfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck aufgrund der geografischen Lage schneller mit ihrem hydraulischen Rettungsgerät vor Ort sein konnte und forderten diese um 00:07 Uhr nach. Die ersten Polizei- und Rettungskräfte trafen an der Unfallstelle ein und fanden einen Pkw, der von der Fahrbahn abgekommen war und auf der Beifahrerseite an Bäumen zum Stillstand gekommen war. Eine Person war noch im Fahrzeug und nicht ansprechbar. Die Ortsfeuerwehr St. Jürgen sicherte die Unfallstelle ab und beleuchtete sie. Die Schwerpunktfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck begann in Absprache mit den St. Jürgener Kräften mit der technischen Rettung der Person. Gemeinsam mit den Lilienthaler Einsatzkräften wurde das Fahrzeug gesichert, um ein Abrutschen zu verhindern. Dazu wurde das Fahrzeug mit Holz unterbaut und durch die Seilwinde des Rüstwagens stabilisiert. Der Fahrer wurde mit hydraulischem Rettungsgerät befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Leider konnte dieser nur noch den Tod der Person feststellen. Die Feuerwehren aus Lilienthal und Osterholz-Scharmbeck wurden um 01:15 Uhr vom Einsatz entlassen, während die Ortsfeuerwehr St. Jürgen zusammen mit der Polizei vor Ort blieb, um weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die Straße blieb während der Arbeiten voll gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. Bezogen auf die Ortslage waren 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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