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Linden-Limmer: Autofahrer rast durch Fußgängerzone in Linden und gefährdet Passanten

Mehrere Passanten mussten zur Seite springen, um vor rücksichtslosem Autofahrer zu fliehen. Polizei sucht Zeugen für Ermittlungen.

Foto: unsplash

Hannover (ost)

Nur durch Ausweichmanöver konnten sich mehrere Passanten in der Nacht zum Sonntag, 31.05.2026, vor einem rücksichtslosen Autofahrer in Hannover-Linden in Sicherheit bringen. Der Fahrer eines BMW war mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone gerast. Das Auto kam nur wenige Meter vor einem Polizisten zum Stehen, der den Fahrer zum Anhalten aufgefordert hatte.

Laut den Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer fuhr der 18-jährige Fahrer des BMW in derselben Nacht zweimal verbotenerweise durch die Fußgängerzone der Limmerstraße.

Um 01:30 Uhr sahen Mitarbeiter des Städtischen Ordnungsdienstes der Landeshauptstadt mehrere Passanten auf der belebten Limmerstraße, die sich durch Ausweichmanöver in Sicherheit bringen mussten, um nicht vom Auto erfasst zu werden. Ein Mitfahrer hinten rechts im Fahrzeug saß oder lehnte sich mit dem Oberkörper aus dem geöffneten Fenster und gestikulierte wild. Um 01:50 Uhr raste das Auto erneut durch die Straße. Dieses Mal filmte der Mitfahrer mit seinem Handy aus dem Fenster.

Die zweite Fahrt endete, als ein Polizist und ein Mitarbeiter des Städtischen Ordnungsdienstes den Fahrer aufforderten anzuhalten. Trotz der klaren Signale kam das Auto nur wenige Meter vor den Beamten zum Stehen. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und verbotener Autorennen eingeleitet. Außerdem wurde sein Führerschein eingezogen.

Die Polizei bittet Passanten, die ausweichen mussten, sich zu melden. Zeugen, die die Fahrten gefilmt haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden. /ram

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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