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Linden-Limmer: Einbrecher gefasst in Linden-Nord

Die Polizei hat vier Tatverdächtige nach Einbruch in Elektronikhandel festgenommen. Sie entwendeten Mobilfunkgeräte und verunfallten später.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Nach einem Einbruch in einen Elektronikhandel auf der Limmerstraße in der Montagnacht, 02.03.2026, wurden vier Verdächtige von der Polizei Hannover festgenommen. Neueste Informationen zeigen, dass es sich bei den Tätern um dieselben Personen handelt, die in derselben Nacht am Deisterkreisel einen Unfall hatten.

Laut bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer überwanden die vier Einbrecher im Alter von 25, 23, 18 und 16 Jahren gegen 23:30 Uhr das Rolltor des Elektronikgeschäfts auf der Limmerstraße und drangen in den Laden ein. Dort stahlen sie hochwertige Mobiltelefone und flüchteten vom Tatort.

Gegen 01:00 Uhr meldete ein Zeuge den Einbruch in das Elektronikgeschäft. Die Polizei wurde sofort alarmiert und begab sich zum Tatort. Weitere Zeugen vor Ort gaben an, dass die Beamten die Einbrecher knapp verpasst hatten, weshalb sie sofort mit der Fahndung nach den Verdächtigen begannen.

In der Fröbelstraße entdeckten die Beamten einen silbernen BMW 3er. Bei der folgenden Verkehrskontrolle stieg der 25-jährige Fahrer freiwillig aus. Der 16-jährige Beifahrer setzte sich stattdessen auf den Fahrersitz und flüchtete mit den beiden anderen Verdächtigen.

Während der Flucht verunglückte der 16-jährige Fahrer sowie seine 23 und 18-jährigen Mitfahrer schwer im Bereich des Deisterplatz-Kreisels (siehe https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/6227789).

Im Laufe der Unfall- und Tatortuntersuchung verdichtete sich der Verdacht, dass die vier Männer die Einbrecher sein könnten. Die Polizei geht von einem hohen Wert des gestohlenen Guts aus, eine genaue Schätzung ist noch nicht möglich. Die Ermittlungen und die Auswertung aller Spuren dauern weiter an./ pol, ms

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle gemeldet, wobei 1570 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 1299 Verdächtige, darunter 1115 Männer, 184 Frauen und 509 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 7646, wobei nur 1517 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1244, darunter 1068 Männer, 176 Frauen und 434 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, von denen 258 aufgeklärt wurden, während im Jahr 2023 nur 236 Fälle gemeldet wurden, von denen 225 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 329 im Jahr 2022 und 269 im Jahr 2023 beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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