Am Freitagvormittag kollabierte eine Zwischendecke in einem Gewerbeobjekt, zwei Personen wurden verletzt und 24 evakuiert. Die Feuerwehr Hannover war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Linden-Limmer: Einsturz Zwischendecke in Linden-Süd

Hannover (ost)
Am Freitagmorgen ereignete sich im Stadtteil Linden-Süd ein Zwischenfall, bei dem eine Zwischendecke in einem Gewerbeobjekt einstürzte. Zwei Personen wurden leicht verletzt und insgesamt 24 Personen mussten das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr Hannover hatte im Voraus zahlreiche Einsatzkräfte für die technische Hilfeleistung alarmiert.
Um 09:30 Uhr ging ein Anruf bei der Regionsleitstelle ein, der auf einen Deckeneinsturz und zwei verschüttete Personen hinwies. Daraufhin wurde sofort Alarm für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Fachgruppe technische Hilfeleistung, Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und den Rettungsdienst ausgelöst. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurde der Einsturz einer Zwischendecke in einem Büro im 3. Stock des Gebäudes bestätigt. Die Zwischendecke des etwa 35 m² großen Raumes war komplett eingebrochen. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebäude evakuiert. Insgesamt mussten 24 Personen das Gebäude verlassen, darunter zwei Verletzte. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst behandelt. Es stellte sich heraus, dass ihre Verletzungen nur leicht waren und ein Krankentransport nicht erforderlich war. Die Feuerwehr überprüfte das Gebäude auf weitere Schäden. Danach begutachtete ein Baustatiker jeden Raum. Nach einer umfassenden Bewertung wurden alle baugleichen Räume gesperrt, um eine Gefährdung der Nutzer auszuschließen. Dies betraf vor allem das erste bis dritte Stockwerk. Nur im Erdgeschoss wurden einige Räume als sicher eingestuft. Unter Aufsicht der Einsatzkräfte konnten die Betroffenen schnell ihre persönlichen Gegenstände aus den Büros holen. Der Einsatz endete gegen 12:30 Uhr. Zur Schadenshöhe können keine genauen Angaben gemacht werden. Insgesamt waren etwa 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Hannover im Einsatz.
Quelle: Presseportal








