Ein maskierter Mann forderte die Jugendlichen auf, ihre Taschen zu leeren und Schmuck herauszugeben. Täterbeschreibung vorhanden, Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Linden-Limmer: Überfall am Ihmeplatz, Unbekannter bedroht junge Männer mit Stichwaffe und erbeutet Schmuck. Polizei sucht Zeugen.

Hannover (ost)
Am Abend des 26.08.2026 hat ein bisher unbekannter Mann drei Jugendliche beziehungsweise junge Männer am Ihmeplatz in Hannover-Linden mit einer Stichwaffe bedroht und Schmuck gestohlen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach den Informationen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer befanden sich die drei jungen Männer im Alter von 17, 18 und 18 Jahren gegen 19:00 Uhr vor der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses am Ihmeplatz. Ein maskierter Mann sprach sie an, zog eine Stichwaffe und zwang sie, ihre Taschen zu leeren. Die jungen Männer folgten der Aufforderung. Dann forderte der Täter von einem der Männer Schmuck. Nachdem er den Schmuck übergeben hatte, flüchtete der Unbekannte durch einen Durchgang in Richtung Ihmezentrum. Die Polizei startete sofort eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen, konnte den Täter jedoch nicht finden.
Der Täter wurde als ca. 20 bis 25 Jahre alt und etwa 1,90 Meter groß beschrieben. Er war weiß, sehr blass und hatte eine kräftige bis mollige Figur. Außerdem hatte er blonde Augenbrauen, eine kleine, schmale und gekrümmte Nase. Seine Stimme war sehr tief und er sprach Hochdeutsch ohne Akzent. Sein Gang war auffällig breitbeinig.
Zur Tatzeit trug der Mann eine schwarze Skimaske, schwarze langärmlige Kleidung, eine Schirmmütze und hellgraue Turnschuhe mit roter seitlicher Verzierung.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer räuberischer Erpressung eingeleitet. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden. /trim, dok
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 im Jahr 2022 auf 2839 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 im Jahr 2022 auf 3420 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2625 männlich und 278 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 3115 männliche und 305 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 im Jahr 2022 auf 1459 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland – 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt








