In der Nacht zu Sonntag hat die Polizei im Bereich Lindhorst Ermittlungen aufgenommen. Bei einem 19-jährigen Fahrer wurden Hinweise auf Drogenkonsum festgestellt.
Lindhorst: Polizei stellt Cannabis-Handel und Fahrt unter Drogeneinfluss fest

Lindhorst (ost)
(Thi) In der Nacht zum Sonntag, 02.08.2026, hat die Polizei im Bereich Lindhorst Untersuchungen wegen des Verdachts des Handels mit Cannabis sowie des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln aufgenommen.
Um 02:30 Uhr erhielt die Polizei einen Tipp über zwei Autos, in denen die Insassen angeblich Cannabis konsumierten und dann beabsichtigten, mit den Fahrzeugen loszufahren.
Bei der Überprüfung vor Ort wurde ein Auto beim Fahren festgestellt und kurz darauf in der Nähe einer Wohnanschrift kontrolliert. Der 19-jährige Fahrer zeigte deutliche Anzeichen einer Beeinflussung durch Cannabis während der Kontrolle. Ein durchgeführter Drogentest bestätigte den Verdacht, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde.
In dem Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte außerdem mehrere Behälter mit Cannabis und cannabisähnlichen Substanzen. Aufgrund der gefundenen Mengen und weiterer Gegenstände ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Handel mit Betäubungsmitteln.
Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung des Fahrzeugs und der beteiligten Personen an. Neben Cannabis und Haschisch wurden auch vermeintliche Handelsutensilien, Bargeld in typischer Stückelung sowie mehrere Mobiltelefone sichergestellt.
Gegen den 19-jährigen Fahrer und zwei weitere Insassen im Alter von 17 und 19 Jahren wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Cannabis eingeleitet. Gegen den Fahrer wird außerdem wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel ermittelt.
Die sichergestellten Gegenstände wurden konfisziert. Die laufenden Ermittlungen werden fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








