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Lingen: Polizei sucht Geschädigte und Zeugen

Zwischen 13:18 Uhr und 13:23 Uhr kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung am Busbahnhof in Lingen. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Lingen (ost)

Am Montag, den 1. Dezember 2025, ereignete sich zwischen 13:18 Uhr und 13:23 Uhr am Busbahnhof in Lingen eine körperliche Auseinandersetzung, bei der zwei unbekannte Jugendliche verletzt oder gefährdet wurden. Ersten Informationen zufolge warf ein Mann eine Glasflasche in Richtung der Jugendlichen und schlug angeblich eines der Opfer mit der Faust. Danach rannte der Beschuldigte auf die Bernd-Rosemeyer-Straße, wodurch mehrere Autofahrer plötzlich bremsen mussten, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Die beiden unbekannten Jugendlichen gingen nach dem Vorfall in unbekannte Richtung. Der vermeintliche Täter wurde im Zuge einer sofortigen Fahndung später im Stadtgebiet gefunden. Er wurde vorläufig festgenommen und einer ärztlichen Untersuchung unterzogen.

Die Polizei in Lingen bittet nun insbesondere die beiden betroffenen Jugendlichen, sich zu melden. Auch Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch den Vorfall gefährdet wurden, werden aufgefordert, sich an die Polizei zu wenden. Personen, die den Vorfall beobachtet, fotografiert oder gefilmt haben, werden gebeten, ihre Informationen den Ermittlern zur Verfügung zu stellen. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Telefonnummer 0591 / 870 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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