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Lohne: Winterglätte sorgt für zahlreiche Einsätze

Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim verzeichnete bis 13:30 Uhr 170 Einsätze aufgrund von Verkehrsunfällen und glättebedingten Problemen. Die Wartezeiten für Unfallbeteiligte waren teilweise erheblich.

Foto: unsplash

Emsland/Grafschaft Bentheim (ost)

Im Bereich der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ereigneten sich seit den frühen Morgenstunden zahlreiche Verkehrsunfälle und Einsätze aufgrund von Glätte. Insgesamt wurden bis 13:30 Uhr 170 Einsätze verzeichnet. Darunter waren 9 Unfälle, bei denen Personen leichte Verletzungen erlitten. Die Wetter- und Einsatzlage entspannte sich gegen Mittag.

Die hohe Anzahl an Unfällen führte zu teilweise erheblichen Wartezeiten für die Unfallbeteiligten. Diese wurden priorisiert und so schnell wie möglich abgearbeitet. Es kam zu Vollsperrungen von Straßen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim.

Auf der K328/K36 zwischen Elbergen und Lohne kam es zu einem Verkehrsstillstand. Mehrere Fahrzeuge waren von der Fahrbahn abgekommen. Das DRK Wietmarschen bereitete einen Versorgungsauftrag mit Heißgetränken für etwa 60 Personen vor, die dort teilweise seit 04:30 Uhr mit ihren Fahrzeugen festsaßen. Die Straßenmeistereien aus Bawinkel und Neuenhaus streuten in der Zwischenzeit die gesamte Strecke von Hand, da ein Befahren mit dem Unimog unmöglich war. Gegen 11:30 Uhr konnte die Straße wieder befahren werden.

Auf der B402 in Haselünne kam es zu einem Unfall zwischen zwei Lastwagen, bei dem ein mit Gefahrgut beladenes Fass beschädigt wurde. Der hochätzende Stoff trat aus, weshalb eine Firma mit der Reinigung beauftragt werden musste. Es gab keine Verletzten.

Die Polizei fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, unnötige Fahrten zu vermeiden. Besonders am Abend ist wieder mit sehr glatten Straßen zu rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, machten 0,79% der Unfälle aus, was 1.665 Unfällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 81,86% der Gesamtunfälle, was 173.330 Unfällen entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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