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Loxstedt: Verkehrsunfall aufgrund technischer Mängel, Fahrer schwer verletzt

Der 72-jährige Fahrzeugführer eines Ford C-Max verunfallte aufgrund von Winterglätte, da sein PKW mit Sommerreifen und überfälliger Hauptuntersuchung unterwegs war.

Foto Polizei
Foto: Presseportal.de

Cuxhaven (ost)

Autounfall aufgrund eines Defekts am Auto in Verbindung mit Winterglätte

In Nordleda – Am Samstag gegen 11:30 Uhr fuhr der 72-jährige Fahrer eines Ford C-Max die Otterndorfer Straße in Nordleda entlang. Trotz der winterlichen Straßenverhältnisse versuchte er, ein anderes Auto zu überholen, geriet jedoch ins Schleudern, prallte gegen einen Baum und landete schließlich im Graben. Der Fahrer wurde schwer verletzt und anschließend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass am Auto nur Sommerreifen montiert waren und die fällige Hauptuntersuchung bereits mehr als 8 Monate überfällig war. Gegen den Fahrer wurden verschiedene Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. (Foto im Anhang)

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Fahrraddieb erwischt

In Cuxhaven – Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr war ein 33-jähriger Mann am Bahnhof damit beschäftigt, an mehreren Fahrrädern herumzuschrauben, baute Teile von mindestens zwei Fahrrädern ab, um möglicherweise ein weiteres Fahrrad komplett zu stehlen. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete das Geschehen und alarmierte sofort die Polizei, die den Mann nach einer kurzen Flucht festnehmen konnte. Die beschädigten Fahrräder wurden zur Sicherung zum Polizeirevier in Cuxhaven gebracht. Geschädigte Eigentümer werden gebeten, sich bei der Polizei in Cuxhaven unter der Telefonnummer 04721/5730 zu melden.

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Auffahrunfall mit Verletzten

Auf der BAB 27/Loxstedt – Am gestrigen Samstag, dem 14.02.2026, ereignete sich gegen 14:45 Uhr ein Verkehrsunfall auf der BAB 27, kurz nach der Anschlussstelle Stotel in Richtung Bremen. Eine 38-jährige Frau aus Delmenhorst fuhr mit ihrem VW auf dem Überholfahrstreifen. Ein 27-jähriger Mann aus Bremen fuhr ebenfalls auf dem Überholfahrstreifen und fuhr aus bisher unbekannten Gründen auf das Auto der 38-Jährigen auf. Durch den Zusammenstoß wurden ein mitfahrendes Kind der 38-Jährigen und eine 31-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Das Auto des 27-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von geschätzten 7500 EUR. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten außerdem fest, dass ein Haftbefehl gegen die 38-jährige Delmenhorsterin vorlag. Dieser konnte vor Ort gegen Zahlung einer Geldstrafe beglichen werden, sodass es keine weiteren Konsequenzen gab.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 29.204 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 30.208 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.322 im Jahr 2022 auf 3.613 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 2.770 im Jahr 2022 und 2.814 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.204 30.208
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.322 3.613
Anzahl der Verdächtigen 2.770 2.814
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.511 2.583
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 259 231
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 972 1.116

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330 (81,86%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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