Ein E-Scooter-Fahrer wurde bei einem Unfall verletzt, weil ihn eine Pkw-Fahrerin übersah. Polizei warnt vor herbstlichen Sichtbeeinträchtigungen.
Lüdersfeld: E-Scooter-Fahrer bei Zusammenstoß verletzt

Lüdersfeld (ost)
Am heutigen Donnerstag, dem 08.10.2026, ereignete sich gegen 07:32 Uhr in Lüdersfeld auf der Straße Am Hülsebrink ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein E-Scooter-Fahrer auf der Straße, als eine Autofahrerin vor ihm ihn übersah und es zu einer Kollision kam. Der E-Scooter-Fahrer wurde dabei verletzt. Die genaue Schwere der Verletzungen ist derzeit unbekannt.
Die Autofahrerin gab gegenüber der Polizei an, den E-Scooter-Fahrer nicht gesehen zu haben. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit untersucht.
Der Unfall verdeutlicht erneut, wie wichtig es gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist, im Straßenverkehr besonders aufmerksam zu sein. Morgens wird es später hell, während Nässe, tief stehende Sonne, Nebel oder beschlagene Scheiben die Sicht behindern. Hinzu kommen rutschige Straßen und insgesamt schwierigere Verkehrsbedingungen.
Die Polizei bittet daher alle Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit und Fahrweise den jeweiligen Wetter- und Sichtverhältnissen anzupassen und besonders in der Dämmerung und bei Dunkelheit aufmerksam zu sein. Gerade kleinere Verkehrsteilnehmer wie E-Scooter-Fahrer können bei schlechter Sicht leicht übersehen werden.
Auch E-Scooter-Fahrer sollten in der dunklen Jahreszeit besonders darauf achten, gut sichtbar zu sein. Eine funktionierende Beleuchtung und helle oder reflektierende Kleidung können dazu beitragen, rechtzeitig erkannt zu werden. Zudem sollte die Fahrweise den aktuellen Straßen- und Wetterbedingungen angepasst werden.
Die Polizei fordert alle Verkehrsteilnehmer auf: Sehen und gesehen werden – besonders jetzt im Herbst kann das lebenswichtig sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86% oder 173.330 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








