Die Polizeidirektion Lüneburg informierte über 5 Warnzeichen für Desinformation, um Falschinformationen zu stoppen und Vertrauen zu schützen.
Lüneburg: Desinformationserkennung, Polizei beendet erfolgreiche Aufklärungskampagne

Lüneburg (ost)
Wie erkennt man Desinformation? Während der sechswöchigen Social-Media-Kampagne “Checken statt teilen” der Polizeidirektion Lüneburg stieß diese Frage auf besonderes Interesse. Der Beitrag “5 Warnzeichen für Desinformation” erhielt mit fast 45.000 Aufrufen die größte Aufmerksamkeit innerhalb der Kampagne.
In diesem Zusammenhang präsentierte die Polizei fünf typische Anzeichen, die bei zweifelhaften Inhalten alarmieren sollten: stark emotionalisierte Sprache, fehlende oder unklare Quellen, außergewöhnliche Behauptungen ohne nachvollziehbare Beweise, auffällige Bilder oder Videos sowie der Versuch, durch Zeitdruck oder direkte Aufforderungen zum schnellen Teilen zu drängen. Die zentrale Empfehlung lautet: kurz innehalten, Quelle und Absender überprüfen und Informationen mit anderen vertrauenswürdigen Quellen abgleichen.
Seit dem 03. August 2026 veröffentlichte die Polizeidirektion Lüneburg im Rahmen von “Checken statt teilen” insgesamt 18 Beiträge auf den Instagram-Kanälen ihrer sechs Polizeiinspektionen. Die Inhalte erzielten rund 260.000 Aufrufe bzw. Impressionen, erreichten 129.000 Konten und führten zu über 1.100 Interaktionen. Dazu gehören Likes, Kommentare sowie geteilte und gespeicherte Beiträge. Insgesamt beteiligten sich über 700 Personen an Quizfragen und Umfragen.
Neben den Warnzeichen für Desinformation behandelte die Kampagne unter anderem emotionale Manipulation in sozialen Medien, Falschmeldungen in Messenger-Gruppen, KI-generierte Bilder und Deepfakes. Gleichzeitig zeigte die Polizei einfache Methoden, um Informationen und Quellen selbst zu überprüfen.
Die sechs Polizeiinspektionen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Rotenburg und Stade beteiligten sich an der Kampagne und veröffentlichten die Inhalte auf ihren jeweiligen Instagram-Kanälen.
“Die Resonanz auf unsere Kampagne zeigt, dass das Thema die Menschen beschäftigt. Desinformation begegnet uns längst im digitalen Alltag und kann Vertrauen beschädigen und Verunsicherung schaffen. Entscheidend ist deshalb, Informationen nicht vorschnell weiterzugeben, sondern innezuhalten, Quellen zu prüfen und auf verlässliche Informationen zurückzugreifen”, erklärte Kathrin Schuol, Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Lüneburg, zum Abschluss der Kampagne.
Selbst nach dem Ende von “Checken statt teilen” bleibt die Botschaft relevant: Wer Informationen kritisch überprüft, schützt nicht nur sich selbst vor Falschinformationen, sondern trägt auch dazu bei, deren weitere Verbreitung zu verhindern.
Zuerst prüfen, dann teilen.
Quelle: Presseportal








