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Lüneburg: Haftbefehl nach Raub in Hotelbetrieb

Mann bedroht Personal mit Messer, lässt sich Wertgegenstände aushändigen. Polizei überwältigt Täter und nimmt ihn vorläufig fest, keine Verletzten.

Foto: Depositphotos

Lüneburg (ost)

++ Haftbefehl wegen schwerem Raub in Hotelbetrieb erlassen ++ Mann droht Personal mit Messer und erpresst Wertgegenstände ++ Polizei überwältigt Täter und nimmt ihn vorläufig fest ++ keine Verletzten ++

Lüneburg

Ein 27-jähriger Mann wurde nach einem schweren Raub in einem Hotelbetrieb Bei der Lüner Mühle in den Nachmittagsstunden des 21.03.26 von der Polizei nach der Tat vorläufig festgenommen; das Amtsgericht Lüneburg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg am 22.03.26 Haftbefehl wegen schweren Raubs gegen den Täter.

Der Täter aus dem Landkreis Harburg betrat gegen 14:00 Uhr den Restaurantbereich des Hotels durch eine Nebeneingangstür und bedrohte dort mit einem Messer mehrere Angestellte, um sich Geldbörsen und Bargeld aus Schubladen aushändigen zu lassen. Die Mitarbeiter konnten den Täter schließlich mit einem Barhocker durch den Nebeneingang aus dem Gebäude drängen. Die alarmierten Polizeikräfte überwältigten den Mann und nahmen ihn vorläufig fest. Es wurde niemand verletzt.

Bei der Durchsuchung des Täters fanden die Beamten insgesamt zwei Messer sowie weitere gestohlene Gegenstände und Betäubungsmittel.

Nach Verkündung des Haftbefehls wurde der 27-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 im Jahr 2022 auf 2839 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 im Jahr 2022 auf 3420 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2625 männlich und 278 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 3115 männliche und 305 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1144 im Jahr 2022 auf 1459 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

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