Durchsuchungen in Celle aufgrund von Ermittlungen gegen Betäubungsmittelhandel, Widerstand gegen Beamte und Fund von Drogen und Bargeld
Lüneburg: Polizeiaktion gegen Drogenhandel

Celle (ost)
Im Zuge eines ausgedehnten Ermittlungsverfahrens aufgrund des Verdachts des unerlaubten, gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht unerheblichen Mengen wurden am Donnerstag, den 12.02.2026, Polizeikräfte in Stadt und Landkreis Celle mehrere Durchsuchungen durchgeführt. Die Maßnahmen wurden auf Basis mehrerer zuvor vom Amtsgericht Celle erlassener Durchsuchungsbeschlüsse durchgeführt. Um den Zweck der Durchsuchung sicherzustellen, mussten einige Türen gewaltsam geöffnet werden.
Bei der Durchführung der Beschlüsse leistete ein männlicher Verdächtiger Widerstand gegen die Beamten. Die Polizei Celle erhielt Unterstützung von Einsatzkräften anderer Polizeiinspektionen der Polizeidirektion Lüneburg. Seit Ende 2024 führten Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes Celle in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg, Zweigstelle Celle, intensive Ermittlungen gegen mehrere Männer im Alter von 23 bis 44 Jahren. Dabei ergaben sich konkrete Hinweise auf Betäubungsmittel und diverse Straftaten.
Die Durchsuchung der Räumlichkeiten führte schließlich zur Entdeckung unter anderem verschiedener Betäubungsmittel, geringer Mengen an Cannabisprodukten, verschiedenen verschreibungspflichtigen Medikamenten und Bargeld.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der aufgezeichneten Fälle von 35970 im Jahr 2022 auf 36058 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 33839 im Jahr 2022 und 33800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück. Davon waren 26376 männlich und 3924 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 25755 männliche und 3898 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 im Jahr 2022 auf 8584 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten Fälle von Drogen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








