Ein 34-jähriger Serieneinbrecher wurde nach einer frischen Tat in Lüneburg festgenommen. Weitere Ermittlungen zu Einbrüchen dauern an.
Lüneburg: Serien-Geschäftseinbrecher vorläufig festgenommen

Lüneburg (ost)
Lüneburg – Wiederholter Geschäftseinbrecher nach „frischer Tat“ vorübergehend festgenommen – U-Haft beantragt – Ermittlungen zu weiteren Einbrüchen laufen
Die Polizei nahm einen 34-jährigen Serieneinbrecher nach einer erneuten Serie von Straftaten in den frühen Morgenstunden des 27.03.26 in Lüneburg vorübergehend fest, als er gerade eine frische Tat begangen hatte. Der Mann aus Lüneburg, gegen den die Polizei bereits wegen mehrerer anderer Geschäftseinbrüche in jüngster Zeit ermittelte, brach gegen 05:00 Uhr über ein hinteres Fenster in ein Schnellrestaurant am Bahnhof ein und versuchte, einen Tresor zu öffnen. Zeugen bemerkten den Einbrecher, der daraufhin die Flucht ergriff; jedoch konnte er nach einer Verfolgung durch alarmierte Polizisten gestellt werden. Die Beamten nahmen den 34-Jährigen vorübergehend fest und fanden bei ihm Einbruchswerkzeug.
Zusätzlich wird der 34-Jährige auch verdächtigt, weitere Geschäftseinbrüche oder Einbruchsversuche in der Nacht zum 27.03.26 begangen zu haben. Betroffen sind unter anderem eine Schlosserei in der Soltauer Allee und ein Restaurant in der Bleckeder Landstraße, in die der Täter eingedrungen war. Ein Versuch wurde unternommen, in ein Restaurant Auf der Altstadt sowie in eine Spielhalle in der Kurt-Huber-Straße einzubrechen. In beiden Fällen gab es bereits in dieser Woche Einbrüche oder Einbruchsversuche. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
Gemeinsam mit den Ermittlern des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei beantragte die Staatsanwaltschaft Lüneburg heute einen Haftbefehl gegen den 34-Jährigen, sodass er voraussichtlich noch heute dem Haftrichter vorgeführt wird.
Die Ermittlungen zu den Geschäftseinbrüchen in der Nacht zum 27.03. sowie zu weiteren Straftaten der letzten Tage und Wochen in der Region Lüneburg dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 380 auf 315. In Niedersachsen waren 2023 insgesamt 127 nicht-deutsche Verdächtige an den Mordfällen beteiligt. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








