Unbekannte beschädigen Motorhaube eines Autos in Marienhafe und flüchten. Polizei bittet um Hinweise bei verschiedenen Vorfällen in Hinte und Aurich.
Marienhafe: Unfallfluchten auf Parkplätzen

Landkreis Aurich (ost)
Kriminalität in Marienhafe – Beschädigte Motorhaube
In Marienhafe wurde am Montag die Motorhaube eines Autos von Unbekannten demoliert. Laut ersten Informationen betraten die Täter zwischen 9.30 Uhr und 19 Uhr den Parkplatz einer Bankfiliale in der Rosenstraße und beschädigten die Motorhaube eines schwarzen BMW an mehreren Stellen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen vierstelligen Euro-Betrag. Hinweise nimmt die Polizei unter 04931 9210 entgegen.
Verkehrsunfall in Hinte – Unfallflucht auf Parkplatz
Am Freitag kam es auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarkts in Hinte zu einer Unfallflucht. Zwischen 11 Uhr und 11.30 Uhr touchierte ein unbekannter Fahrzeugführer das Heck eines grauen VW Multivan. Der Verursacher flüchtete vom Ort des Geschehens, hinterließ jedoch Spuren von rotem Fahrzeuglack am VW. Neben dem VW stand kurzzeitig auch ein Camping-Bus. Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt die Polizei unter 04931 9210 entgegen.
Unfallflucht in Aurich – Parkplatzschaden
Am Samstag flüchtete ein Unfallverursacher nach einem Zusammenstoß mit einem blauen VW Passat im Eheweg in Aurich vom Unfallort. Der Vorfall ereignete sich zwischen 16.50 Uhr und 18 Uhr. Hinweise auf den Verursacher werden von der Polizei unter 04941 606215 entgegengenommen.
Aurich – Drogenfahrt gestoppt
Die Polizei in Aurich hielt am Montag einen Autofahrer unter Drogeneinfluss an. Der 26-jährige Fahrer wurde gegen 7.30 Uhr auf dem Heuweg in Aurich angehalten. Ein Drogenvortest ergab einen positiven Kokainbefund. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der registrierten Fälle von 35970 im Jahr 2022 auf 36058 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 33839 im Jahr 2022 und 33800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen sank von 26376 auf 25755, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen nahezu unverändert blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 im Jahr 2022 auf 8584 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








