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Marschacht: Verkehrsunfall auf Rosengartenstraße, Sperrungen missachtet

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Rosengartenstraße führte zu Sperrungen, die von einigen Verkehrsteilnehmern missachtet wurden, was zu zusätzlichen Problemen führte.

Foto: Depositphotos

Rosengarten (ost)

Schwerer Verkehrsunfall auf der Rosengartenstraße – Sperrungen wurden missachtet

Am Mittwoch, 12.8.2026, gegen 13:50 Uhr, kam es auf der Rosengartenstraße zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus bislang unklarer Ursache war dabei ein 86-jähriger Mann mit seiner Mercedes B-Klasse auf der Fahrt in Richtung Sieversen nach links in die Gegenfahrspur geraten und dort frontal mit dem Skoda Octavia einer 53-jährigen Frau kollidiert. Durch den Zusammenstoß überschlug sich der Mercedes und blieb quer zur Fahrtrichtung stehen. Der Skoda geriet ins Schleudern und landete im Straßengraben.

Eine 80-jährige Frau, die als Beifahrerin im Mercedes saß, wurde schwer verletzt. Die beiden Fahrer sowie zwei zwölf und 13 Jahre alte Jungen, die ebenfalls in dem Mercedes saßen, erlitten leichte Verletzungen. Alle fünf Beteiligten kamen mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser.

Ein Gutachter machte sich vor Ort ein Bild von den Unfallspuren. Die Rosengartenstraße musste für die Rettungsarbeiten, bei denen neben mehreren Rettungswagen auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz war, und die Unfallaufnahme bis ca. 18 Uhr voll gesperrt werden.

Dazu Jan Krüger, Polizeisprecher der Polizeiinspektion Harburg: “Die Kolleginnen und Kollegen an den Sperrstellen berichteten im Anschluss von zahlreichen Verkehrsteilnehmenden, die sich über die Absperrung beschwerten, weil sie nun einen Umweg in Kauf nehmen mussten. Dies gipfelte sogar darin, dass Fahrzeuge über Waldwege an die gesperrte Strecke fuhren oder bereits aufgestellte Warnbaken und Sperrbänder beiseite geräumt wurden und man über den Gehweg in die Rosengartenstraße einfuhr, um dann vor der Unfallstelle doch wieder wenden zu müssen. Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel und respektlos gegenüber den Einsatzkräften und den Verletzten. Gegen mehrere Verkehrsteilnehmer wurden Platzverweise erteilt und Bußgeldverfahren eingeleitet.”

An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt die Gesamtschadenshöhe auf rund 80.000 EUR.

Buchholz – Unter Drogeneinfluss gefahren

Heute, 13.8.2026, gegen 02:15 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Straße Buchholzer Berg ein Pkw auf, weil er in Schlangenlinien unterwegs war und mehrfach die Fahrbahnmitte überquerte. Als die Beamten den Wagen stoppten, machten sie auch einen Drogenvortest mit dem 36-jährigen Fahrer. Dieser zeigte eine Beeinflussung durch Cannabis an.

Dem Mann wurde für 24 Stunden die Weiterfahrt untersagt. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Buchholz – Fallrohre gestohlen

In der Nacht zu Mittwoch, 12.8.2026, haben Unbekannte in Buchholz an zwei Örtlichkeiten Fallrohre gestohlen. In der Wiesenstraße traf es das Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Johannis. Dort entwendeten die Täter fünf Fallrohre von der Fassade des Gebäudes.

In der Straße Am Interessentenforst montieren die Täter ein Fallrohr von einem Carport auf einem Privatgrundstück ab.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 1000 EUR. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei Buchholz unter der Tel.-Nr. 04181 2850 entgegen.

Winsen – E-Scooter-Fahrerin verletzt

An der Hansestraße kam es gestern, 12.8.2026, zu einem Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter und einem Auto. Gegen 13:40 Uhr wollte eine 56-jährige Frau mit ihrem Mercedes, von der Bahnhofstraße kommend, nach rechts in die Hansestraße einbiegen. Auf dem Abzweiger zur Hansestraße kollidierte der Wagen mit dem E-Scooter einer 29-jährigen Frau, die auf dem linksseitigen Radweg in Richtung Lüneburger Straße unterwegs war. Die Frau stürzte und verletzte sich. Sie kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt.

Marschacht/Niedermarschacht – Zeugensuche nach Verkehrsunfallflucht

Auf einem Geschäftsparkplatz in Höhe der Sparkasse an der Elbuferstraße kam es am Dienstag, 11.8.2026, zu einer Verkehrsunfallflucht. In der Zeit zwischen 17:00 und 21:30 Uhr war dort ein schwarzer BMW in der ersten Parkbucht neben der Zufahrt zum Parkplatz abgestellt. In dieser Zeit hat ein unbekanntes Fahrzeug den Wagen, vermutlich beim Auffahren auf das Parkplatzgelände, seitlich beschädigt. Der Schaden wird auf rund 3500 EUR geschätzt.

Die Polizei Marschacht sucht Zeugen, die Hinweise zu dem verursachenden Fahrzeug geben können. Die Telefonnummer lautet 04176 948930.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, während die Anzahl der gelösten Fälle bei 33.800 blieb. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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