Polizei durchsucht Wohnobjekte und stellt Betäubungsmittel sicher. Beschuldigte vorläufig entlassen, Ermittlungen laufen weiter.
Maßnahmen gegen Betäubungsmittelkriminalität in Visselhövede

Rotenburg (Wümme) (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Verden und der Polizeiinspektion Rotenburg
Heute Morgen und am Vormittag führten Polizeikräfte Durchsuchungen in insgesamt vier Wohnungen durch. Die Aktion richtete sich gegen vier Verdächtige im Alter von 20 bis 26 Jahren.
Die Maßnahmen resultierten aus umfangreichen Untersuchungen im Bereich Drogenkriminalität unter Leitung der Staatsanwaltschaft Verden. Bei den Durchsuchungen wurden Drogen in erheblicher Menge, Schreckschusswaffen und weitere Beweismittel sichergestellt.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lagen keine Haftgründe vor, daher wurden die Verdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle aufgezeichnet, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, darunter 25.755 Männer, 3.898 Frauen und 8.584 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








