Drogenermittler stellen größere Mengen Kokain, Amphetamine und Cannabis in Wohnungen und Bunkerräumen sicher. Festnahme und mögl. U-Haft.
Maßnahmen gegen den Drogenhandel in Lüneburg

Lüneburg (ost)
++ Aktionen gegen den Drogenhandel in Lüneburg: Ermittler sichern größere Mengen Kokain, Amphetamine, Tabletten und Cannabis in Wohnungen und Bunkerräumen – weitere Durchsuchungen wegen illegalen Drogenhandels – vorläufige Festnahme mit dem Ziel der Untersuchungshaft ++
Lüneburg
Die Bekämpfung des Drogenhandels in der Stadt Lüneburg wurde erneut in den frühen Morgenstunden des 04.06.26 fortgesetzt. Nach den zahlreichen Durchsuchungen in den vergangenen Wochen und Monaten durchsuchten die Drogenermittler aus Lüneburg mit einem Beschluss des Amtsgerichts Lüneburg die Wohnungen von zwei Männern im Alter von 25 und 54 Jahren im östlichen Stadtgebiet von Lüneburg. Diese beiden Männer, die schon seit einiger Zeit im Fokus der Ermittler standen, werden verdächtigt, verschiedene Betäubungsmittel in Kaltenmoor, der Innenstadt und anderen Teilen der Stadt zu verkaufen.
Während der Durchsuchungen der beiden Wohnungen sowie anderer Räumlichkeiten, die als Bunker genutzt wurden, stellten die Beamten große Mengen Drogen sicher, darunter etwa 800g Kokain, eine beträchtliche Menge Amphetamine, mehrere hundert Tabletten, ungefähr 600g Cannabis, sowie Verpackungsmaterial, große Bargeldsummen, Unterlagen und Datenträger.
Gleichzeitig wurde der 25-jährige Mann vorläufig festgenommen, um weitere Maßnahmen durchzuführen und mit dem Ziel einer Untersuchungshaft. Die Ermittlungen und Maßnahmen werden fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männlich und 3.924 weiblich waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männlich und 3.898 weiblich waren. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








