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Melle: Zerstörung Ticketautomaten am Bahnhof Westerhausen

Die Polizei sucht Hinweise zu einer weißen Limousine, die nach der Sprengung mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort geflohen ist.

Foto: unsplash

Osnabrück (ost)

Früh am Mittwochmorgen, gegen 4 Uhr, informierten Anwohner die Polizei über die Sprengung eines Ticketautomaten am Bahnhof Westerhausen. Bei der Ankunft stellten die Beamten fest, dass der Automat durch die Explosion erheblich beschädigt wurde. Trümmerteile lagen sowohl auf dem Bahnsteig als auch auf dem angrenzenden Fußweg. Nach den ersten Erkenntnissen waren die Gleise zunächst nicht betroffen, so dass der Zugverkehr mit Einschränkungen fortgesetzt werden konnte. Später wurden das betroffene Gleis und der Bahnsteig aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Kurz nach der Tat soll ein weißer PKW mit hoher Geschwindigkeit vom Bahnhofsgelände in Richtung Gesmold davongefahren sein. Ob es einen Zusammenhang mit der Sprengung gibt, wird derzeit ermittelt.

Die Bundespolizei hat zunächst die Sachverhaltsaufnahme übernommen. Außerdem wurden Spezialkräfte zur Untersuchung möglicher gefährlicher Rückstände angefordert. Die Spurensicherung wurde ebenfalls von der Bundespolizei durchgeführt. Die weitere Bearbeitung des Falls wurde dann von der Polizei Melle übernommen.

Der entstandene Schaden am Ticketautomaten und im angrenzenden Gleisbereich wird derzeit auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen zu den bisher unbekannten Tätern dauern an.

Zeugen, die in den frühen Morgenstunden verdächtige Beobachtungen im Bereich des Bahnhofs Westerhausen gemacht haben oder Hinweise zur weißen Limousine geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Melle unter der Telefonnummer 05422/92260 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 423 Menschen ums Leben, 5.122 wurden schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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