Ein 34-jähriger Opel-Fahrer verursachte einen Unfall auf der A31. Er flüchtete zu Fuß, wurde aber später von der Polizei gefunden.
Meppen – Fahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss

Meppen (ost)
Am Sonntag, den 26.07.2026, ereignete sich gegen 19:20 Uhr auf der A31 in Richtung Süden im Bereich Meppen ein Verkehrsunfall.
Nach bisherigen Informationen kollidierte ein 34-jähriger Fahrer eines Opel Astra aus bisher ungeklärten Gründen auf dem Hauptfahrstreifen mit einem vor ihm fahrenden VW Multivan eines 47-Jährigen. Der Opel geriet daraufhin nach rechts von der Straße ab, überquerte einen Leitpfosten und prallte gegen einen Wildschutzzaun. Anschließend kam das Fahrzeug in der Nähe eines Kilometerschildes zum Stehen.
Der 34-jährige Fahrer verließ nach dem Unfall zunächst zu Fuß die Unfallstelle. Gegen 20:10 Uhr wurde er in der Nähe einer Autobahnbrücke von einer Streifenbesatzung der Bundespolizei angetroffen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Es besteht außerdem der Verdacht, dass er zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Der Fahrer des Opel und ein 34-jähriger Mitfahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der 47-jährige Fahrer des VW Multivan blieb unverletzt.
Die Feuerwehren aus Schöninghsdorf und Meppen waren mit insgesamt sechs Fahrzeugen und etwa 27 Einsatzkräften vor Ort. Bei den Rettungsmaßnahmen wurde auch eine Drohne eingesetzt. Der Gesamtschaden wird auf ungefähr 18.000 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Niedersachsen zeigen, dass zwischen 2022 und 2023 die Anzahl der aufgezeichneten Fälle von 35970 auf 36058 gestiegen ist. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb mit 33839 in 2022 und 33800 in 2023 relativ konstant. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 30300 auf 29653. Davon waren 26376 männlich und 3924 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 auf 8584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle, die 81,86% der Gesamtzahl ausmachten. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








