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Meppen: Räuberische Erpressung in Haselünne

Am Donnerstag, den 29.01.2026, wurde ein 20-jähriger Mann in der Haselünner Innenstadt von zwei Tätern zur Herausgabe von Bargeld genötigt.

Foto: Depositphotos

Haselünne (ost)

Am Donnerstag, dem 29.01.2026, ereignete sich gegen 17:00 Uhr in der Innenstadt von Haselünne ein räuberischer Erpressungsfall, bei dem ein 20-jähriger Mann betroffen war.

Nach den bisherigen Informationen wurde das Opfer in der Neustadtstraße, in der Nähe eines Angelgeschäfts, von zwei bisher unbekannten männlichen Tätern angesprochen. Mit Gewalt und Drohungen forderten die Täter das Opfer auf, Bargeld herauszugeben.

Im weiteren Verlauf des Vorfalls wurde der 20-Jährige gewaltsam zur nahegelegenen Volksbank in der Andruper Straße gebracht und dort unter Drohungen zur Bargeldabhebung gezwungen. Anschließend flüchteten die beiden Täter zu Fuß in eine unbekannte Richtung.

Täterbeschreibung:

Zur Tatzeit trug das Opfer eine Winterjacke in Beige. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der Neustadtstraße oder bei der Volksbank in der Andruper Straße gemacht haben, sich unter der Rufnummer 05931 / 9490 bei der Polizei Meppen zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 im Jahr 2022 auf 2839 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 im Jahr 2022 auf 3420 im Jahr 2023. Darunter waren 2625 männliche und 278 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 3115 männliche und 305 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 im Jahr 2022 auf 1459 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 auf 315 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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