Fahrer ohne Führerschein kracht auf Volvo. Alkohol und Autofahren vertragen sich nicht, betont die Polizei nach einem Unfall mit hohem Promillewert.
Meppen: Rauschfahrt auf vier Rädern

Meppen (ost)
Am Montagabend gegen 21:25 Uhr wurde auf der Emsstraße in Richtung Hasestraße deutlich: Der Konsum von Alkohol und das Autofahren sind keine gute Kombination – unabhängig von der Höhe des Promillewerts.
Ein 37-jähriger Fahrer eines VW Golf fuhr auf einen Volvo XC90 auf, der vor ihm an der Ampel in Höhe der Einmündung zur Obergerichtsstraße abbremsen musste. Der Unfallverursacher hatte bei einem Atemalkoholtest 3,35 Promille – ein Wert, der das Autofahren definitiv unverantwortlich macht. Zudem gab er an, keinen Führerschein zu besitzen.
Auch die Mitfahrerinnen im Golf trugen zum „Feierabend-Experiment“ bei: eine 40-Jährige hatte 3,30 Promille, eine 33-Jährige 0,79 Promille. Der Fahrzeugschlüssel wurde eingezogen, die Weiterfahrt untersagt, was aufgrund des beschädigten Golfs ohnehin nicht möglich gewesen wäre. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 9.000 Euro.
Die Polizei betont: Alkohol am Steuer ist keine Spaßangelegenheit – es gefährdet das eigene Leben und das anderer. Unabhängig vom Promillewert – wer fährt, sollte nüchtern sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle aufgezeichnet, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, darunter 25.755 Männer, 3.898 Frauen und 8.584 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








