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Mitte: Radfahrerin flüchtet nach Zusammenstoß am Emma-Frede-Weg

Eine Radfahrerin verursachte einen Zusammenstoß und flüchtete anschließend unerlaubt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover bittet Zeugen um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am 18.03.2026 verursachte eine bisher unbekannte Radfahrerin einen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Radfahrer, als sie eine Joggerin überholte. Der 62-jährige Mann wurde leicht verletzt. Die Verursacherin floh dann unerlaubt vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Gemäß den bisherigen Informationen fuhr ein 62-jähriger Radfahrer gegen 19:10 Uhr auf dem Emma-Frede-Weg in Richtung Peter-Fechter-Ufer. Vor der Spinnereibrücke kam ihm eine Joggerin entgegen, gefolgt von einer bisher unbekannten Radfahrerin. Diese bog plötzlich nach links ab, um die Joggerin zu überholen, und geriet dabei direkt in den Weg des 62-Jährigen. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem beide zu Fall kamen. Der 62-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Nachdem der Verletzte ankündigte, die Polizei zu rufen, flüchtete die Unfallverursacherin vom Ort des Geschehens. Sie wird als etwa 50 Jahre alt, 1,70 Meter groß und schlank beschrieben. Sie hatte halblange Haare, trug eine Brille und eine pastellfarbene Jacke. Sie fuhr ein einfaches Damenrad und wurde von einem nicht näher beschriebenen Mann begleitet, der eine Bierflasche in der Hand hielt. Da sie ihr Fahrrad nach dem Sturz trug oder schob, wird angenommen, dass es beschädigt wurde.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Verlassens des Unfallorts eingeleitet. Zeugen, die Informationen zur Radfahrerin oder ihrem Begleiter haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. / nash, ms

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% der Gesamtzahl ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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