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Münster: Einbruch in Jugendherberge

Unbekannte brachen gewaltsam in Jugendherberge ein, entwendeten Münzgeld und verursachten Sachschaden. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Heidekreis (ost)

Einbruch in Jugendherberge am 10.08.2026

In Bispingen drangen Unbekannte zwischen Sonntag nachmittag und Montagmorgen gewaltsam in eine Jugendherberge in der Töpinger Straße ein. Sie brachen ein Bürofenster auf und gelangten so ins Gebäude. Die Täter stahlen eine kleine Menge Münzgeld. Der entstandene Sachschaden beläuft sich jedoch auf mehrere tausend Euro. Hinweise zur Tat oder zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei Bispingen unter 05194-982460 entgegen.

Alkoholisierter Autofahrer mit 2,63 Promille am 10.08.2026 kontrolliert

In Munster wurde ein 46-jähriger Autofahrer am Montagnachmittag mit einem deutlich überhöhten Alkoholwert kontrolliert. Zuvor war der Mann schlafend in seinem Auto gemeldet worden. Bei der Überprüfung wurde er jedoch fahrend auf der Gustav-Meyer-Straße in Richtung Breloher Straße festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,63 Promille. Der 46-Jährige musste eine Blutprobe sowie seinen Führerschein abgeben. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Auto prallt nach Ausweichmanöver gegen Baum und gerät in Brand am 10.08.2026

In Munster/Trauen kam ein 21-jähriger Autofahrer in der Nacht zu Montag, kurz vor 04:00 Uhr, im Bereich Trauen nach einem Ausweichmanöver von der Fahrbahn ab. Der junge Mann fuhr aus Richtung Faßberg, als ein Wildtier die Fahrbahn überquerte, kurz vor der Einmündung zur Eugen-Sänger-Straße. Der 21-Jährige verwechselte dann offensichtlich das Bremspedal mit dem Gaspedal und fuhr über die Einmündung hinaus etwa 15 Meter in ein Waldstück. Dort kollidierte das Auto mit einem Baum und geriet anschließend in Brand. Die alarmierte Feuerwehr löschte das Fahrzeug. Der 21-Jährige blieb unverletzt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1299 auf 1244 zurück. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung, wobei im Jahr 2022 35.970 Fälle registriert wurden und im Jahr 2023 36.058 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei etwa 33.800 Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30.300 im Jahr 2022 auf 29.653 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen lag bei 25.755 und die der weiblichen Verdächtigen bei 3.898. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7.947 im Jahr 2022 auf 8.584 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle oder 81,86%. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle, was 11,39% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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