Polizei und Bundeswehr überprüften Fahrzeuge im Stadtgebiet. Mehr als 170 Fahrzeuge wurden kontrolliert, 25 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Münster: Gemeinsame Verkehrskontrollen in Munster

Heidekreis (ost)
13.08.2026 / Polizei und Bundeswehr führen gemeinsame Verkehrskontrollen durch
Munster: Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Heidekreis und des Feldjägerdienstkommandos Munster haben am Donnerstag, 13.08.2026, von 09:30 Uhr bis 14:30 Uhr gemeinsame Verkehrskontrollen im Stadtgebiet von Munster durchgeführt. Bei drei Kontrollstellen lag der Schwerpunkt insbesondere auf der Geschwindigkeit, der Fahrtüchtigkeit und der allgemeinen Verkehrssicherheit.
In der Vergangenheit haben Polizei und Feldjägerdienstkommando bereits gemeinsame Verkehrskontrollen in Munster durchgeführt. Neben der Bestrafung von Verkehrsverstößen war das Ziel der erneuten Kontrollaktion auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Stärkung der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Durch den gemeinsamen Einsatz – teilweise in gemischten Streifen – wurde auch der fachliche Austausch und das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Aufgaben und Arbeitsweisen gefördert.
Mehr als 170 Fahrzeuge wurden kontrolliert, darunter über 40 Fahrzeuge der Bundeswehr. Die Einsatzkräfte sprachen 20 mündliche Verwarnungen aus und leiteten 25 Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie drei Strafverfahren ein.
Ein 22-jähriger Autofahrer wurde unter anderem von den Einsatzkräften kontrolliert. Es gab Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung durch berauschende Mittel. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain. Der Mann gab auch zu, Medikamente eingenommen zu haben. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt.
Die gemeinsame Kontrollaktion stieß erneut auf positive Resonanz in der Bevölkerung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige registriert wurden. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








