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Nachbarschaftsstreit eskaliert in Lehrte-Sievershausen

Ein 42-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er seinen 37-jährigen Nachbarn mit einem Schlagwerkzeug angegriffen hatte.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Donnerstagabend, dem 13.08.2026, wurde in Lehrte-Sievershausen ein 42-jähriger Mann von der Polizei festgenommen. Er wird verdächtigt, seinen 37 Jahre alten Nachbarn in dessen Garten zuerst bedroht und dann schwer verletzt zu haben.

Laut dem Zentralen Kriminaldienst Hannover befand sich der 37-Jährige gegen 19:00 Uhr in seinem Garten in Sievershausen an der John-F.-Kennedy-Straße. Der 42-Jährige betrat den Garten seines Nachbarn und bedrohte ihn. Danach griff er zu einem Schlagwerkzeug und schlug den 37-Jährigen damit.

Die Anwohner wurden auf die Situation aufmerksam und riefen den Notruf. Während die Polizei den 42-Jährigen vor Ort festnahm und in Gewahrsam nahm, wurde der schwer verletzte 37-Jährige vom Rettungsdienst versorgt. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Tatverdächtige wurde am Freitag, dem 14.08.2026, aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sind noch im Gange. /ms, trim, ram

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls zurückgegangen, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 auf 315 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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