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Neu Wulmstorf: Tatverdacht nicht erhärtet, Festgenommener freigelassen

Die Ermittlungen nach den Schüssen in Buxtehude laufen auf Hochtouren, der Festgenommene wurde mangels Beweisen freigelassen.

Foto: Depositphotos

Stade (ost)

Es wird davon ausgegangen, dass der Grundsachverhalt bekannt ist und unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59461/6287047 zu finden ist.

Nach dem versuchten Tötungsdelikt in Buxtehude am Montagabend laufen die Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission auf Hochtouren. Die Polizeibeamten und Staatsanwaltschaft in Stade ermitteln wegen versuchten Mordes.

Der 42-jährige Mann, der am Montagabend in Neu Wulmstorf von der Polizei festgenommen wurde, wurde am Dienstag aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Da der Tatverdacht nach aktuellen Erkenntnissen nicht ausreichend bestätigt wurde, verzichtete die Staatsanwaltschaft Stade auf einen Haftbefehl.

Derzeit beschäftigen zahlreiche Zeugenhinweise sowie gesicherte Bild- und Videodateien die Mordkommission. Die Ermittler haben nun die umfangreiche Aufgabe, die Aussagen zu analysieren und das digitale Material eingehend zu prüfen.

Sobald konkrete Ermittlungsergebnisse vorliegen, werden Polizei und Staatsanwaltschaft die Öffentlichkeit informieren.

Personen, die bisher noch nicht mit der Polizei gesprochen haben, werden gebeten, sich als Zeugen zu melden. Dies gilt insbesondere für Personen, die Bild- oder Videomaterial besitzen, das den oder die Täter auf dem Weg zum Tatort oder bei der Flucht zeigt. Hinweise nimmt die Polizei in Stade unter 04141/1020 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023 gesunken, wobei der Großteil der Verdächtigen männlich ist. Im Vergleich dazu verzeichnet Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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