Die Polizei in Nienburg bittet um Unterstützung der Bevölkerung, um den Tathergang lückenlos aufzuklären. Zeugen werden gebeten, Bildmaterial oder sachdienliche Hinweise zur Verfügung zu stellen.
Nienburg: Polizei schaltet Hinweisportal nach Schusswaffengebrauch

Nienburg (ost)
(KEM) Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg und die Staatsanwaltschaft Verden setzen die Untersuchungen nach dem tragischen Schusswaffengebrauch am 05. Mai 2026 in Nienburg (siehe Erstmeldung unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57922/6269329) mit hoher Priorität fort. Um den genauen Ablauf des Vorfalls zu klären, bitten die Behörden die Bevölkerung um Unterstützung. Zu diesem Zweck wurde ein spezielles Online-Hinweisportal eingerichtet.
Zeugen werden gebeten, sich zu melden, falls sie Bildmaterial oder relevante Informationen haben.
Die Ermittler stellen folgende Fragen an die Öffentlichkeit:
Es ist bekannt, dass Videos der Auseinandersetzung bereits im Internet kursieren. Die Bürgerinnen und Bürger werden dringend gebeten, dieses Material für die offizielle Untersuchung zur Verfügung zu stellen. Alle Hinweise werden vertraulich behandelt.
Kontaktmöglichkeiten
Hinweise sowie Fotos und Videos können auf verschiedenen Wegen eingereicht werden:
Die Polizei bedankt sich im Voraus bei der Bevölkerung für ihre Unterstützung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12.917 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 13.218 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4.662 auf 5.070. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3.226 auf 3.422. Davon waren 2.212 männlich, 1.014 weiblich und 788 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22.125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 12.917 | 13.218 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.662 | 5.070 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.226 | 3.422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.212 | 2.310 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.014 | 1.112 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 788 | 950 |
Quelle: Bundeskriminalamt








