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Nienburg/Rohrsen: Verfolgungsfahrt in Nienburg

15-jähriger Rollerfahrer entzieht sich Verkehrskontrolle. Jugendlicher erreicht Geschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Foto: unsplash

Nienburg/Rohrsen (ost)

Am Dienstag, den 17.03.2026, ereignete sich in Nienburg eine Verfolgungsjagd, nachdem ein 15-jähriger Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle entkommen war.

Um 16:58 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung im Kräher Weg, am Ortseingang, einen Motorroller mit Kennzeichen, auf dem sich neben dem Fahrer auch ein Beifahrer befand. Die Polizisten beschlossen daraufhin, eine allgemeine Verkehrskontrolle durchzuführen.

Der Fahrer ignorierte jedoch die Haltesignale und setzte seine Fahrt fort. In der Rudolf-Diesel-Straße / Sorenkamp versuchte der Streifenwagen, mit Blaulicht und Martinshorn, neben den Roller zu fahren und ihn zu stoppen. Dabei kam es zu einem leichten seitlichen Kontakt zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Streifenwagen erlitt dabei leichten Schaden an der rechten Seite. Der Rollerfahrer setzte seine Fahrt fort und entzog sich vorerst dem Sichtkontakt.

Später wurde der Roller von einem anderen Streifenwagen im Bereich Sorenkamp erneut gesehen. Auch hier ignorierte der Fahrer die Haltesignale, was zu einer Verfolgungsjagd durch die Stadt führte. Der Verdächtige erreichte dabei Geschwindigkeiten von etwa 80 bis 100 km/h. Es wurden keine konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer festgestellt.

Nachdem der Sichtkontakt erneut verloren gegangen war, wurde der Roller schließlich in Rohrsen abgestellt gefunden. Ein Zeuge hatte das Abstellen des Fahrzeugs beobachtet.

Der 15-jährige Verdächtige wurde in seiner Wohnadresse in der Nähe angetroffen und überprüft.

Gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der Roller und der Führerschein wurden beschlagnahmt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus (2,02%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden bei 1.665 Unfällen registriert (0,79%). Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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