In Nienburg kam es zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte sowie zu Widerstandshandlungen durch einen 21-jährigen Mann. Der Beschuldigte griff die Beamten an und leistete erheblichen Widerstand.
Nienburg: Tätlicher Angriff und Widerstand gegen Polizeibeamte

Nienburg (ost)
(Thi) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gab es in Nienburg einen gewalttätigen Angriff auf Polizeibeamte und Widerstandshandlungen durch einen 21-jährigen Mann.
Am 14.05.2026 gegen 23:38 Uhr wurde der Polizei eine Körperverletzung im Bereich der Einmündung „An der Holtorfer Grenze / Dobben“ gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war der zunächst unbekannte Täter nicht mehr vor Ort, daher wurden sofort Fahndungsmaßnahmen in der Nähe eingeleitet.
Nur kurze Zeit später wurde eine männliche Person im Eichenweg gefunden. Bei der folgenden Kontrolle bestätigte sich der Verdacht gegen den 21-jährigen Täter.
Während der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann zunehmend aggressiv und schlug mehrmals auf die Motorhaube eines Streifenwagens. Nachdem er aufgefordert wurde, damit aufzuhören, griff er plötzlich die Polizeibeamten an und schlug nach ihnen.
Mit einfacher körperlicher Gewalt konnte der Beschuldigte zu Boden gebracht werden. Dort leistete er erheblichen Widerstand, indem er sich gegen die Maßnahmen wehrte und die Beamten trat und schlug. Außerdem beschädigte er Ausrüstung eines Beamten. Schließlich wurde der Mann gefesselt und in Gewahrsam genommen.
Während der Maßnahmen rief der Beschuldigte lautstark wirre Parolen und beleidigende Äußerungen.
Da der Mann bei der Festnahme leicht verletzt wurde, wurde eine Notärztin gerufen. Sie ordnete eine weitere Behandlung im Krankenhaus Nienburg an. Aufgrund eines festgestellten Atemalkoholgehalts von 1,73 Promille wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Verden eine Blutprobe entnommen.
Nach Abschluss der medizinischen und polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte freigelassen.
Die beiden beteiligten Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen durch den Widerstand, blieben jedoch dienstfähig.
Gegen den 21-jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal








