Die Polizei Northeim stoppte mehrere Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss, darunter ein E-Scooter-Fahrer, eine Frau und ein junger Mann.
Nörten-Hardenberg: Alkohol- und Drogeneinfluss bei Fahrten in Northeim

Northeim (ost)
37154 Northeim, 31.01.2026 – 01.02.2026
Northeim (mho)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag stellte die Polizei Northeim mehrere Fahrten unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss fest.
Den „Anfang“ machte ein 19-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Northeim, der am Samstag gegen 19:20 Uhr in der Einbecker Landstraße kontrolliert wurde. Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf den Wirkstoff THC. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen 23:00 Uhr wurde im Bereich Friedrich-Ebert-Wall eine 46-jährige Frau aus Northeim festgestellt. Diese hatte zuvor mit ihrem Pkw am öffentlichen Straßenverkehr teilgenommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Auch ihr wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ferner wurde der Führerschein beschlagnahmt.
Den „Abschluss“ bildete ein 19-jähriger Mann aus Hardegsen. Er wurde im Klosterweg in Nörten-Hardenberg kontrolliert, nachdem er mit seinem Pkw ebenfalls am öffentlichen Straßenverkehr teilgenommen hatte. Auch hier reagierte ein Drogentest positiv auf THC. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei Northeim darauf hin, dass Alkohol- und Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr weiterhin zu den Hauptunfallursachen zählen. Die Polizei Northeim wird daher auch künftig verstärkt Kontrollen zur Bekämpfung dieser Unfallursachen durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle registriert, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. 7.947 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 Männer und 3.898 Frauen beteiligt waren. 8.584 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 4.271, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.665 aus, was 0,79% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 173.330, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (ohne Autobahnen) (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Es gab insgesamt 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








