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Nord: 44-Jähriger mit Messer verletzt, Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Ein Mann wurde in Hannover-Nordstadt bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt. Die Polizei identifizierte einen 28-jährigen Tatverdächtigen.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Mittwochmittag, dem 27.05.2026, wurde ein Mann im Alter von 44 Jahren bei einem Vorfall in Hannover-Nordstadt schwer verletzt. Die Polizei hat daraufhin einen 28-jährigen Verdächtigen identifiziert. Die Untersuchungen wegen gefährlicher Körperverletzung sind noch im Gange.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Nordstadt trafen sich der 44-jährige Mann aus Wunstorf und der 28-jährige Einwohner Hannovers gegen 12:30 Uhr am Weidendamm. Der Grund für das Treffen war anscheinend ein geplanter Verkauf eines Autos. Während des Treffens gerieten die beiden Männer zunächst in verbale Auseinandersetzungen. Danach kam es zu einer körperlichen Konfrontation, bei der der 28-Jährige den 44-Jährigen angeblich mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben soll.

Der Verdächtige flüchtete zunächst vom Ort des Geschehens. Rettungskräfte versorgten den schwer verletzten 44-Jährigen und brachten ihn in ein Krankenhaus. Nach aktuellen Informationen bestand keine Lebensgefahr.

Die Polizei hat sofort mit den Ermittlungen begonnen und den 28-jährigen Verdächtigen identifiziert. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurden mögliche Gründe für eine Inhaftierung geprüft. Derzeit liegen keine vor.

Zeugen, die Informationen zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3115 zu melden. /ms, pol

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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